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Südafrikanische Studie zu Omikron: Nur partieller Schutz durch Impfstoff von Pfizer

© REUTERS / Dado RuvicCorona-Impfstoff Pfizer/BioNTech
Corona-Impfstoff Pfizer/BioNTech - SNA, 1920, 08.12.2021
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Die Omikron-Variante des Coronavirus kann sich dem Schutz von zwei Dosen des Corona-Impfstoffs von Pfizer/Biontech womöglich in hohem Maße entziehen. Das geht aus einer Studie eines Labors am Africa Health Research Institute in Südafrika hervor. Weitere Impfstoff-Hersteller sollen nun ähnliche Tests durchführen.
Nach Ergebnissen, die der Studienleiter Alex Sigal am Mittwoch via Twitter mitteilte, beobachtete das Labor einen 41-fachen Rückgang der Menge neutralisierender Antikörper gegen die Omikron-Variante bei Geimpften. Somit sei die Neutralisierungsrate von dieser Variante gegenüber einem früheren Covid-19-Stamm „sehr stark gesunken“, so Sigal, der unter anderem Forschungsgruppen am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin leitet.
„Diese Ergebnisse sind besser als ich erwartet habe. Je mehr Antikörper man hat, desto größer ist die Chance, dass man vor Omikron geschützt ist“, erklärte Sigal gegenüber der Twitter-Community.
Im Rahmen der Studie wurde einem Bericht auf der Webseite des Labors zufolge das Blut von zwölf Personen untersucht, die mit zwei Dosen des Impfstoffs von Pfizer/Biontech geimpft worden waren. Sigal betonte, dass das Blut von denjenigen, die neben zwei Impfungen auch eine frühere Infektion aufwiesen, konnte Omicron dennoch größtenteils neutralisieren.
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Das deute darauf hin, erklärte Sigal weiter, dass eine Auffrischungsdosis des Impfstoffs dabei helfen könnte, die Infektion abzuwehren. Das Labor hätte die Variante nicht gegen Blut von Probanden mit Booster-Impfungen prüfen können, weil Auffrischungsimpfungen in Südafrika noch nicht angeboten würden, so Sigal.
Es gibt noch keine aussagekräftigen Daten darüber, wie die Impfstoffe von Moderna, Johnson & Johnson und anderen Produzenten gegenüber der neuen Variante abschneiden. Nach Reuters-Angaben sollen andere Impfstoff-Hersteller voraussichtlich in den nächsten Wochen die Ergebnisse ähnlicher Tests veröffentlichen.
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Die Omikron-Variante war Ende November im Süden von Afrika entdeckt worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die neue Coronavirus-Variante als „besorgniserregend“ ein. Der US-Experte für Infektionskrankheiten, Dr. Anthony Fauci, sagte am Dienstag, dass vorläufige Beweise darauf hindeuten würden, dass Omikron zwar wahrscheinlich einen höheren Grad der Übertragbarkeit aufweise, aber weniger schwere Krankheitsverläufe hervorrufen solle.
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