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Schröder sieht positive Aussichten für neuen Kanzler: „Olaf Scholz wird das sehr, sehr gut machen“

© SNA / Russian Presidential Press Office/Sergey Savostyanov / Zur BilddatenbankAltkanzler Gerhard Schröder (Archivbild)
Altkanzler Gerhard Schröder (Archivbild) - SNA, 1920, 08.12.2021
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Der frühere Bundeskanzler Schröder (SPD) hat sich am Mittwoch in einem Interview mit dem Fernsehsender „Welt“ überzeugt gezeigt, dass sein Parteikollege Olaf Scholz einen guten Job als der neue Bundeskanzler leisten wird.
„Olaf Scholz wird das sehr, sehr gut machen“, sagte Schröder. „Ich traue ihm eine Menge zu und deswegen bin ich guten Mutes.“ Es sei zwar „schwieriger, eine Konstellation zu führen aus drei Parteien, die sehr unterschiedlich aufgestellt sind“, so der Altkanzler weiter. Aber die Erfahrungen, die Scholz aus seiner Zeit als Erster Bürgermeister von Hamburg mitbringe, würden ihm dabei helfen.
Scholz sei „ein Mensch, der Geduld hat und sehr kommunikativ führen wird“, sagte Schröder weiter. Er sei auch sicher, dass Scholz schon an die Zeit nach der anstehenden Legislaturperiode denke und die Koalition so führen werde, dass sie „eine Chance hat, wiedergewählt zu werden“.
Nach 16 Jahren Kanzlerschaft von Angela Merkel wurde am Mittwoch der SPD-Politiker Olaf Scholz im Bundestag zum Nachfolger gewählt. Scholz erhielt in geheimer Abstimmung im Bundestag 395 von 707 abgegebenen Stimmen. Nötig zur Wahl waren 369 Stimmen. 303 Abgeordnete stimmten mit Nein und sechs Politiker enthielten sich.
Zudem hat der Ex-Kanzler die Lebensleistung der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gewürdigt und ihr seinen Respekt gezollt. „Sie hat sicher eine überzeugende Leistung vollbracht, und das wird auch von ihr bleiben“, sagte er. Darüber hinaus wolle er einer „so bedeutenden Persönlichkeit“ wie Merkel keine Ratschläge für den Ruhestand geben.
Was die Corona-Pandemie betrifft, gab Schröder an, dass das Vertrauen in die neue Bundesregierung auch daran hänge, wie sie die Krise bewältige. Er selbst trete schon länger für eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus ein. Menschen, die sich der Impfung verweigerten, würden die Gesellschaft spalten, so der Altkanzler: Diejenigen, die sich nicht impfen ließen, seien ja jene, die andere belasten und krank machen können durch Ansteckung. „Und deswegen sind das diejenigen, die die Gesellschaft spalten.“
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