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Nato-Marine gefährdet zivile Schifffahrt im Schwarzen Meer - Russischer Chefunterhändler

© AFP 2021 / DANIEL MIHAILESCUNato-Schiffe unweit der rumänischen Küste (Archiv)
Nato-Schiffe unweit der rumänischen Küste (Archiv) - SNA, 1920, 08.12.2021
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Die Präsenz von US-amerikanischen Zerstörern im Schwarzen Meer erhöht nach Ansicht des russischen Chefunterhändlers in Wien das Risiko gefährlicher Zwischenfälle mit Zivilschiffen.
„Die Sicherheitslage im Schwarzmeerraum wird immer stressiger. US-amerikanische Zerstörer mit Tomahawk-Raketen und Aegis-Raketenabwehrsystemen an Bord haben ihre Präsenz in der Region in letzter Zeit massiv ausgebaut“, sagte Konstantin Gawrilow, Leiter der russischen Delegation zu den Wiener Verhandlungen über die militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle, am Mittwoch.
Seit Jahresbeginn hätten mehrere US-Schiffe insgesamt 413 Tage in der Region verbracht, was um 15 Prozent mehr sei als 2020. Der Diplomat erinnerte auch an eine äußerst gefährliche Annäherung des US-Spionageflugzeugs CL600 an eine Passagiermaschine der russischen Aeroflot Airlines am 3. Dezember über dem Schwarzen Meer.

Was soll noch passieren, damit sich die Nato der Notwendigkeit bewusst wird, konkrete Schritte zur Vorbeugung von Zwischenfällen in der Schwarzmeerregion zu konzipieren?“, fragte Gawrilow in einer Sitzung des OSZE-Forums für Sicherheitskooperation.

Er rief mehrere Nicht-Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres auf, immer im Auge zu behalten, dass die Verstärkung ihrer provokatorischen Aktivitäten in der Region unter dem erdachten Vorwand der „Verteidigung der Ukraine“ nur eine weitere Destabilisierung der militärpolitischen Lage in Europa zur Folge haben würde.
Flugzeug (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.12.2021
Passagierflugzeug muss wegen US-Aufklärungsflugzeug über Schwarzem Meer Kurs wechseln
„Die Russische Föderation geht unentwegt davon aus, dass ein militärischer Zusammenstoß in Europa unzulässig ist. In diesem Zusammenhang hatte Russlands Präsident Wladimir Putin am Vortag bei einem Video-Gespräch mit US-Präsident Joe Biden betont, dass Russland an zuverlässigen, juristisch bindenden Garantien dafür interessiert sei, dass sich die Nato nicht mehr gen Osten erweitere und keine Angriffswaffen in an Russland angrenzenden Staaten, darunter auch der Ukraine, stationiere. Der Übertritt dieser ‚roten Linie‘ wird ganz konkrete Folgen nach sich ziehen“, betonte der Delegationschef.
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