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USA und EU könnten Umtauschsperren für Rubel einführen – Bloomberg

© AP Photo / Jacquelyn MartinDie Flaggen der USA und der EU auf dem Dulles International Airport in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia (Archivbild)
Die Flaggen der USA und der EU auf dem Dulles International Airport in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia (Archivbild) - SNA, 1920, 07.12.2021
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Vor dem Hintergrund weiterer Spekulationen über einen angeblich möglichen Angriff Russlands auf die Ukraine erwägen die USA und die EU Sanktionen gegen die russischen Banken, darunter die Auferlegung von Umtauschsperren für den russischen Rubel auf dem internationalen Schuldenmarkt. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag.
Laut den mit der Angelegenheit vertrauten Quellen richten sich die möglichen Sanktionen unter anderem gegen einige der größten russischen Banken und den Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF). Diese soll der US-amerikanische Präsident Joe Biden gegebenenfalls bei einer Videokonferenz mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Dienstag erläutern. Damit könnten die USA die Fähigkeit von Investoren einschränken, russische Anleihen auf dem Sekundärmarkt zu kaufen, so die Quellen.
Die drastischste Option wäre dem Bericht zufolge der Ausschluss Russlands aus dem internationalen Zahlungsverkehr Swift. Darüber hatte am Montag auch der Sender CNN berichtet. Da dieser Schritt aber für die Bürger verheerende Folgen haben würde, überlegen die USA vielmehr, Russlands Fähigkeit anzugreifen, Rubel in andere Währungen wie Dollar, Euro oder britische Pfund umzuwandeln.
Ein hochrangiger Beamter der US-Regierung hatte am Montag vor Reportern deutlich gemacht, so Bloomberg, dass Washington im Falle eines russischen Angriffs keine Truppen in die Ukraine entsenden wolle. Er betonte aber zugleich, dass die USA in solch einem Fall der Ukraine Unterstützung leisten und mehr Streitkräfte an die an Russland angrenzenden Nato-Verbündeten entsenden würden.
Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto) - SNA, 1920, 05.12.2021
„Putins Einmarschplan in die Ukraine“: Russische Außenamtssprecherin kommentiert Bild-Bericht

Spekulationen über angebliche russische Attacke

Seit einem Monat machen Berichte über eine angebliche Vorbereitung Russlands für einen Angriff auf die Ukraine in den US-amerikanischen Medien die Runde. Anfang November hatte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Admiral John Kirby, unter Berufung auf das Pentagon, Russland „ungewöhnliche militärische Aktivitäten in der Nähe der Ukraine“ vorgeworfen.
Mitte November berichtete der Sender CBS News, dass die US-Geheimdienste die europäischen Partner vor einem möglichen russischen Militäreinsatz in der Ukraine gewarnt hätten. Diese Vorwürfe wurden von dem Leiter des ukrainischen Verteidigungsnachrichtendienstes, Kirill Budanow, bekräftigt, demzufolge sich Russland angeblich auf einen Angriff Ende Januar oder Anfang Februar vorbereite.
Russische Soldaten bei der Militärübung Zapad 2017 - SNA, 1920, 04.12.2021
Angeblich für Anfang 2022 geplant: US-Geheimdienst warnt vor russischem Angriff auf Ukraine
Am Samstag hatte die Zeitung „The Washington Post“ unter Verweis auf die US-Geheimdienste berichtet, dass Russland eine Militäroffensive auf die Ukraine vorbereite, die Anfang des nächsten Jahres eingeleitet werden soll. Nach Einschätzungen des US-Militärs sollen rund 175.000 russische Soldaten eingesetzt werden.

Reaktion Russlands

Bisher wurden keine dieser Anschuldigungen mit Beweisen belegt. Der russische Außenminister Sergej Lawrow äußerte sich in dieser Zusammenhang folgenderweise: „Wir beobachten Versuche, Provokationen durchzuführen, eine Reaktion der Miliz zu bewirken und Russland in eine Art Kampfeinsatz zu verwickeln“.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg - SNA, 1920, 02.12.2021
Nato warnt Russland vor „ernsthaften Konsequenzen” bei „Einmarsch“ in Ukraine
Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte erneut, dass Russland für niemanden eine Gefahr darstelle, und warf den USA und seinen Nato-Verbündeten vor, provokative Aktivitäten in der Nähe der russischen Grenzen durchzuführen. Die Allianz solle aufhören, „Waffen in die Ukraine zu pumpen“ und die Ukraine damit „zu wahnsinnigen Aktionen zu ermutigen“, so Peskow.
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