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Im Fall russischer „Aggression“ gegen Ukraine: USA und Deutschland stoppen Nord Stream 2 – Insider

© SNA / Dmitri Lelchuk / Zur Bilddatenbank Logistikzentrum von Nord Stream 2 im Hafen Mukran
 Logistikzentrum von Nord Stream 2 im Hafen Mukran  - SNA, 1920, 07.12.2021
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Washington ist einem Insider zufolge mit Berlin übereingekommen, im Falle einer russischen Invasion der Ukraine die umstrittene Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 zu schließen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.
Abgeordnete beider großer US-Parteien sehen die Gasleitung seit längerem kritisch, so ein Kongressmitarbeiter laut dem Bericht. Sie befürchten, dass sich Europa damit in eine zu große Abhängigkeit von Russland begebe.
Moskau hat mehrmals Invasionspläne in der Ukraine-Krise zurückgewiesen.
Auch bei dem heutigen Video-Gespräch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem US-Kollegen Joe Biden hatte die Ukraine-Frage eine Priorität. Biden bekräftigte seine Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und forderte von Moskau eine Deeskalation und Rückkehr zur Diplomatie. Des weiteren äußerte der amerikanische Staatschef die tiefe Besorgnis der USA und europäischer Verbündeter über die „Ausweitung“ russischer Truppen an der ukrainischen Grenze. In dieser Frage machte Biden deutlich, dass die USA und ihre Verbündeten im Falle einer militärischen Eskalation mit entschlossenen wirtschaftlichen und anderen Maßnahmen reagieren würden.

Zunahme der Spannungen in Ukraine-Frage

Die Ukraine und die westlichen Länder haben sich in der letzten Zeit über die Zunahme von „aggressiven Aktivitäten“ besorgt gezeigt, die Russland diesen Herbst angeblich an der Grenze zur Ukraine unternommen haben soll.
Vor einigen Tagen veröffentlichten zudem die amerikanische Tageszeitung "The Washington Post" und die „Bild“ Artikel über einen russischen Einmarschplan in die Ukraine. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete den "Bild"-Beitrag als schädliche Propaganda.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte mehrmals in diesem Zusammenhang, Moskau habe keine aggressiven Pläne. Russland bewege seine Truppen innerhalb seines Staatsgebiets und nach eigenem Ermessen. Dies sollte niemanden beunruhigen. Außerdem teilte Peskow mit, dass sich Russland alle mögliche Mühe gebe, um der Ukraine bei der Regelung des Konflikts im Donbass zu helfen, wobei es sich an das „Normandie-Format“ und die Verpflichtungen des Minsker Abkommens halte.
Nato-Flagge - SNA, 1920, 07.12.2021
„Russland bereitet Aggression gegen Ukraine vor“: Neue Nato-Botschafterin der USA warnt Moskau
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