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Experten: Für Kohleausstieg 2030 deutlich mehr Ökostrom-Kapazitäten nötig

CC0 / Alexander Droeger / Pixabay / Windräder (Symbolbild)
Windräder (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.12.2021
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Nach Willen der Ampel soll der Kohleausstieg bereits 2030 erfolgen. Energieexperten mahnen: Um das zu bewerkstelligen, muss ein deutlich schnellerer Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Gaskraftwerke her.
Laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur sind Energieexperten in einer am Montag vorgestellten Analyse zu dem Schluss gekommen, dass für den von 2038 auf 2030 vorgezogenen Kohleausstieg ein erheblicher Ausbau der anderen Energiequellen vonnöten ist. Bei der wasserstofffähigen Gaskraftwerken wäre ihren Berechnungen zufolge eine Kapazität von 23 Gigawatt erforderlich, der aktuell geplante Ausbau liege jedoch bei gerade einmal 2,3 Gigawatt.
Plenarsaal des Bundestages in Berlin  - SNA, 1920, 23.11.2021
Ampel verständigt sich auf Kohle-Ausstieg 2030
Zudem bräuchte man jährlich 14,6 Gigawatt Photovoltaik, 2,2 Gigawatt Windanlagen auf See und 3,9 Gigawatt Windanlagen an Land, um die Ziele des Koalitionsvertrages zu erreichen. Johannes Wagner, Experte des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität Köln, das die Analyse durchgeführt hat, stellte klar: „Der durchschnittliche jährliche Zubau von Photovoltaik und Offshore-Wind der vergangenen zehn Jahre müsste dafür mehr als verdreifacht werden.“
Darüber, wie viele zusätzliche Gaskraftwerke zur Erreichung der Ziele gebaut werden müssten, gibt es sehr unterschiedliche Einschätzungen. So geht eine Studie des Bundesverbands der Deutschen Industrie von einem Neubedarf einer Kraftwerkskapazität von rund 43 Gigawatt aus. Wie die DPA berichtet, hat die Gewerkschaft IG BCE daraufhin von rund 250 Gasturbinen gesprochen, die für die Sicherstellung der Stromversorgung nötig wäre.
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