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Berlin, Paris, Washington, Rom und London befürworten Wiederaufnahme von Moskau-Kiew-Dialog

© SNA / Aleksej Nikoskij / Zur BilddatenbankIn Paris trifft Kanzlerin Merkel die Präsidenten Frankreichs, Russlands und der Ukraine zum Gespräch im Normandie-Format (Archivbild)
In Paris trifft Kanzlerin Merkel die Präsidenten Frankreichs, Russlands und der Ukraine zum Gespräch im Normandie-Format (Archivbild) - SNA, 1920, 07.12.2021
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Die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, der USA, Italiens und Großbritanniens haben sich für die Wichtigkeit der Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine im „Normandie-Format“ ausgesprochen.
Ein entsprechendes Telefongespräch fand am Montag statt. Laut dem Élysée-Palast teilten die Staats- und Regierungschefs der Quint-Gruppe (Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und die USA) „die Analyse der Spannung, die es zwischen Russland und der Ukraine gibt“. Außerdem verwiesen sie auf die Wichtigkeit der Wiederaufnahme durch Russland eines Dialogs mit der Ukraine im „Normandie-Format“ unter Ägide Frankreichs und Deutschlands.
Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, lieferte laut einer entsprechenden Pressemitteilung folgende Informationen zum Thema:
„Sie (die Quint-Gruppe, Anm. d. Red.) bekannten sich uneingeschränkt zur Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine und riefen Russland dazu auf, die Spannungen abzubauen und sich konstruktiv bei der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zur friedlichen Lösung des Konflikts in der Ostukraine zu engagieren.“
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenski und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Berlin, 12. Juli 2021 - SNA, 1920, 25.11.2021
Merkel und Selenski wollen Normandie-Format zur Lösung der Ukraine-Krise beibehalten
Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel, der amerikanische Präsident Joe Biden, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, der Ministerpräsident Italiens, Mario Draghi, und der Premierminister Großbritanniens, Boris Johnson, hätten in diesem Zusammenhang ihre volle Unterstützung für die Bemühungen Frankreichs und Deutschlands im Rahmen des „Normandie-Formats“ ausgesprochen und vereinbart, „sich zu weiteren Schritten eng abzustimmen“.
Die Ukraine und die westlichen Länder haben sich in der letzten Zeit über die Zunahme von „aggressiven Aktivitäten“ besorgt gezeigt, die Russland diesen Herbst angeblich an der Grenze zur Ukraine unternehme.
Russlands Außenministerium - SNA, 1920, 18.11.2021
Normandie-Format: Außenamt macht Korrespondenz von Lawrow mit Kollegen aus Paris und Berlin publik
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte mehrmals in diesem Zusammenhang, Moskau habe keine aggressiven Pläne. Russland bewege seine Truppen innerhalb seines Staatsgebietes und nach eigenem Ermessen. Dies sollte niemanden beunruhigen. Außerdem teilte Peskow mit, dass sich Russland alle möglichen Bemühungen gebe, um der Ukraine bei der Regelung des Konflikts im Donbass zu helfen, wobei es sich an das „Normandie-Format“ und die Verpflichtungen des Minsker Abkommens halte.
Am Dienstag soll das Video-Gespräch des russischen und des US-Präsidenten, Wladimir Putin und Joe Biden, stattfinden. Die beiden Staatschefs sollen laut Peskow die Umsetzung der Genfer Abkommen, die Lage in der Ukraine und das Vordringen der Nato nach Osten diskutieren.
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