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Bericht über Chinas neue Marinebasis im Atlantik – Militärexperte spricht von Panikmache

© AP Photo / Andy WongFlaggen von China und den USA (Symbolbild)
Flaggen von China und den USA (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.12.2021
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Ein Militäranalyst aus China hat Berichte über Pekings Pläne für den Aufbau einer Marinebasis im Atlantik als unwahr bezeichnet und als Versuch der USA eingestuft, China als militärische Bedrohung darzustellen. Das „Wall Street Journal“ hatte am vergangenen Sonntag entsprechend berichtet.
In dem Artikel des „Wall Street Journal“ (WSJ) hieß es, die US-Regierung verfüge über „geheimdienstliche Erkenntnisse“, die den Schluss zuließen, „dass chinesische Kampfschiffe in die Lage versetzt würden, gegenüber der amerikanischen Ostküste aufmunitioniert und aufgetankt zu werden“. Diese Bedrohung habe Alarmglocken im Weißen Haus und im Pentagon schrillen lassen.
Nun hat ein anonymer Militärexperte den WSJ-Bericht für „unwahr“ erklärt. Es handele sich um einen weiteren Versuch der Vereinigten Staaten, ihre Darstellung Chinas als militärische Bedrohung aufzubauschen, sagte er gegenüber der Zeitung "Global Times". Es seien schließlich die USA, die die Volksrepublik an mehreren Fronten einkreisten, sei es politisch, wirtschaftlich oder militärisch. Dass die US-Regierung auf geheimdienstliche Informationen verweise, wonach China den Aufbau militärischer Stützpunkte in Übersee beabsichtige, sei auch keine Seltenheit. Dies diene dazu, „China als Bedrohung“ aufzublasen.
Chinesische Flagge  - SNA, 1920, 06.12.2021
US-Geheimdienste alarmiert: China plant Militärbasis an Afrikas Atlantikküste
In bisherigen Berichten dieser Art hieß es, Peking habe vor, militärische Stützpunkte in Sri Lanka, Abu Dhabi und Argentinien zu errichten. Bisher jedoch verfügt China über eine einzige Militärbasis in Übersee. Diese befindet sich seit August 2015 in Djibouti. Verhandlungen über den Aufbau dieses Stützpunkts waren im Vorfeld bekanntgegeben worden. „Dies bedeutet, dass die chinesische Regierung offen und rechtzeitig Informationen bereitstellen würde, sollte sie den Bau einer zweiten Auslandsbasis vorhaben“, so der Militärexperte.
Außerdem stünde der Bau einer zweiten Basis in keinem Vergleich zu den USA mit ihren 800 Stützpunkten in über 80 Ländern der Welt. Davon abgesehen, diente der zweite Standort der chinesischen Marine vorrangig humanitären Zwecken, so wie die Versorgungsbasis in Djibouti hauptsächlich humanitäre Rettungsmissionen und Einsätze zum Schutz gegen die Piraterie im Golf von Aden und in Gewässern vor Somalia absichere. Medienberichten zufolge absolvierte die chinesische Marine am Horn von Afrika seit Ende 2008 mehr als 1.500 Begleiteinsätze.
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