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Waffen im Trend: Weltweite Rüstungsverkäufe trotz Pandemie erneut gestiegen

© CC0 / ArmyAmber / PixabayRüstungsexporte (Symbolbild)
Rüstungsexporte (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.12.2021
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Während die Corona-Pandemie viele Branchen in eine Krise gestürzt hat, hält sich die Rüstungsindustrie offenbar unbeschadet. Wie der am Montag vorgelegte Bericht des Friedensforschungsinstituts Sipri zeigt, stiegen die Waffenverkäufe 2020 um 1,3 Prozent.
Zwar fiel der Anstieg geringer aus, als in den vorangegangenen drei Jahren, doch die 100 größten Waffenverkäufer der Erde haben 2020 Rüstungsgüter und Militärleistungen im Wert von 531 Milliarden US-Dollar verkauft. „Obwohl das globale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 um gut 3,1 Prozent gefallen ist, hat es die Rüstungsindustrie dennoch geschafft, um 1,3 Prozent zuzulegen“, sagte Sipri-Forscherin Alexandra Marksteiner der Deutschen Presse-Agentur. Das sei ein Hinweis darauf, dass die Rüstungsproduktion recht widerstandsfähig gegenüber dem Schock der Covid-19-Pandemie sei. In weiten Teilen der Welt seien die Militärausgaben sogar gestiegen.
Wie der Sipri-Bericht zeigt, bleiben die USA unangefochten an der Spitze des internationalen Rüstungsmarktes. So nehmen seit 2018 US-Konzerne die fünf Toppositionen des Sipri-Rankings ein, insgesamt sind 41 US-Unternehmen in den Top 100 vertreten. 2020 konnten sie ihre Verkäufe um 1,9 Prozent steigern und Waffen im Wert von 285 Milliarden US-Dollar verkaufen. Das sind umgerechnet 54 Prozent aller Verkäufe unter den 100 führenden Unternehmen. Mit 13 Prozent liegt China auf Platz zwei, dahinter ist Großbritannien mit 7,1 Prozent. Russland liegt mit 6,5 Prozent zwar immer noch auf Platz vier, jedoch setzt sich dort der seit 2017 herrschende Abwärtstrend fort und es werden immer weniger Rüstungsgüter verkauft.
Deutschland war 2020 mit einem Gesamtzuwachs von 1,3 Prozent der Rüstungsverkäufe im internationalen Durchschnitt. Von den vier in den Top 100 vertretenen Konzernen konnten Rheinmetall (Platz 27) und Hensoldt (Platz 78) mit 5,2 beziehungsweise 7,9 Prozent deutliche Zuwächse verbuchen. Auf der anderen Seite bauten Thyssen Krupp (Platz 55) und Krauss-Maffei Wegmann (Platz 70) um 3,7 beziehungsweise 7,5 Prozent ab.
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