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Für den Fall der Fälle: USA konzipieren neue Sanktionen gegen Russland

© SNA / Alexej AgaryschewWeißes Haus (Archiv)
Weißes Haus (Archiv) - SNA, 1920, 06.12.2021
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Die US-Behörden konzipieren ein Paket neuer antirussischer Sanktionen, die laut einem Bericht des Nachrichtensenders CNN eine „Invasion“ Russlands in die Ukraine verhindern sollen.
Die Restriktionen würden Personen aus der „nächsten Umgebung“ von Präsident Wladimir Putin sowie einige Energieunternehmen betreffen, hieß es.
„Nach Angaben vertrauter Personen werden die neuen Sanktionen möglicherweise mehrere Sektoren der russischen Wirtschaft treffen, darunter russische Banken. Restriktionen werden auch gegen die Staatsschulden Russlands geplant“, so CNN.

USA erwägen Abkopplung Russlands vom SWIFT

Erwogen würden ferner die Optionen, Russland vom Bankenkommunikationssystem SWIFT abzukoppeln sowie russischen Energieunternehmen den Zugang zu Schuldenmärkten zu verwehren.
„Das würden die denkbar ernstesten Sanktionen, die jemals gegen ein anderes Land verhängt wurden – mit Ausnahme des Irans und Nordkoreas“, zitierte CNN einen ranghohen Amtsträger der US-Administration, ohne den Namen zu nennen.
Die Entscheidung sei noch nicht getroffen. Die USA koordinierten ihre Handlungen mit europäischen Partnern, hieß es.

Videogipfel Putin-Biden für Dienstag geplant

Die Sendung wurde im Vorfeld eines für diesen Dienstag geplanten Videotreffens der Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Joe Biden, ausgestrahlt.
Biden werde seinem russischen Kollegen Putin beim Videogipfel deutlich machen, dass die Kosten sehr hoch ausfallen würden, sollte Russland sich für eine militärische Eskalation im Ukraine-Konflikt entscheiden, sagte der Sprecher weiter.
Dann müsse Putin mit „erheblichen wirtschaftlichen Gegenmaßnahmen sowohl der Europäer als auch der Vereinigten Staaten“ rechnen. Biden werde in dem Gespräch aber auch betonen, dass es in der Krise einen diplomatischen Weg gebe.
„Um es klar zu sagen: Wir wissen nicht, ob Präsident Putin eine Entscheidung über eine weitere militärische Eskalation in der Ukraine getroffen hat. Aber wir wissen, dass er die Kapazitäten für eine solche Eskalation bereitstellt, sollte er sich dazu entschließen“, so der Regierungsvertreter.
US-Außenminister Antony Blinken (Archiv) - SNA, 1920, 01.12.2021
USA sind handlungsbereit, falls Russland die Ukraine „angreift“ – Außenminister Blinken
Biden wolle sich noch am Montag mit zentralen europäischen Verbündeten beraten, „um seine Botschaft zu koordinieren“.
Die USA werfen Russland einen Truppenaufmarsch unweit der Grenze zur Ukraine vor. Moskau weist Vorwürfe der Aggression zurück und beschuldigt die Ukraine, mehr als 120.000 Soldaten an die Trennlinie im Donbass im Osten der Ukraine verlegt zu haben.
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