Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Ex-Innenminister Otto Schily gegen Impfpflicht

© SNA / Aleksander Kryazhev / Zur BilddatenbankImpfung gegen Covid-19
Impfung gegen Covid-19 - SNA, 1920, 06.12.2021
Abonnieren
Der ehemalige Spitzenpolitiker und deutscher Innenminister Otto Schily spricht sich in einem Kommentar für „Die Welt“ gegen eine Impfpflicht aus. Er bezeichnet es als „gewissenlos“, wenn die Politik gemachte Versprechen, dass es keine Impfpflicht geben würde, jetzt bricht.
Der SPD-Politiker schreibt in der „Welt“:
Ich bin bereits dreimal geimpft und empfehle die Impfung besonders vulnerablen Menschen. Aber eine allgemeine Impfpflicht ist unverantwortlich. Nicht einmal in der sonst so vehement als autoritär gescholtenen Volksrepublik China besteht sie.“
Schily bezeichnet es als „gewissenlos“, wenn die Politik gemachte Versprechen, „die den Kern der Grundrechte“ angehen, jetzt bricht.
Er war unter Kanzler Gerhard Schröder von 1998 bis 2005 deutscher Innenminister.
Der Politiker schreibt weiter:
„In einer freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie darf sich der Staat nicht anmaßen, dem einzelnen Menschen eine bestimmte ärztliche Behandlung aufzuzwingen, das gilt umso mehr angesichts der Tatsache, dass es sich um neu entwickelte Impfmethoden handelt, deren Langzeitfolgen nach einem relativ kurzen Zeitabschnitt der Anwendung keineswegs abschließend verlässlich beurteilt werden können.“

Impfpflicht „schlicht verfassungswidrig“

Der Rechtsanwalt bezeichnet eine allgemeine Impfpflicht als „schlicht verfassungswidrig“.
Er verweist darauf, dass viele Menschen „durch gesunde Lebensführung und Achtsamkeit allenfalls asymptomatisch an Covid-19 erkrankt sind“. Dieser Aspekt sollte von der Medizin stärker untersucht werden, fordert der Ex-Politiker.
Schily warnte vor den Folgen einer Impfpflicht für die Gesellschaft:
„Eine allgemeine Impfpflicht wird die schon jetzt erkennbaren Spaltungstendenzen in der Gesellschaft auf hochgefährliche Weise verstärken bis hin zu Gewaltausbrüchen. Das ist nicht zu verantworten.“
Der Ex-Innenminister betonte, dass Impfunwillige bereits jetzt im Alltag „zunehmenden Anfeindungen und Mobbing ausgesetzt“ seien.
Impfzentrum in Berlin  - SNA, 1920, 05.12.2021
Röttgen: Impfgegner spalten Gesellschaft stärker als Impfpflicht
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала