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Erdgas bleibt wichtigster Energieträger in deutscher Industrie

© CC0 / MustangJoe / PixabayIndustrie (Symbolbild)
Industrie (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.12.2021
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Erdgas bleibt nach wie vor der wichtigste Energieträger der deutschen Industrie. Sein Anteil am gesamten Energieverbrauch beläuft sich auf 31 Prozent, wie aus einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Destatis am Montag hervorgeht.
Auf Strom entfielen den Angaben zufolge 21 Prozent, Mineralöle und Mineralölprodukte sowie Kohle kamen auf jeweils 16 Prozent.
Im Jahr 2020 sei der Energieverbrauch in der deutschen Industrie um 1,9 Prozent auf 3747 Petajoule gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.
Wie Destatis weiter mitteilte, wurde mit 88 Prozent der Großteil davon energetisch eingesetzt, also zum Beispiel für die Strom- und Wärmeerzeugung. Die restlichen zwölf Prozent der Energieträger seien nicht energetisch eingesetzt worden und hätten beispielsweise für die Herstellung von chemischen Produkten, Düngemitteln oder Kunststoffen gedient.

Chemische Industrie ist größter Energieverbraucher

Größter Energieverbraucher sei im Jahr 2020 die Chemische Industrie mit einem Anteil von 29 Prozent gewesen. Ihr folgten Metallerzeugung und -bearbeitung mit 22 Prozent sowie die Kokerei und die Mineralölverarbeitung mit zehn Prozent. Laut dem Statistikamt erzeugten die Kraftwerke der Industrie im vorigen Jahr 52,9 Milliarden Kilowattstunden Strom.
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Dies entspreche einem Anteil von 15,5 Prozent an der von der amtlichen Statistik erfassten Bruttostromerzeugung von Kraftwerken in Deutschland (342 Milliarden Kilowattstunden).
Die jährlich durchgeführte Erhebung der Energieverwendung umfasst rund 47.000 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden mit mindestens 20 Beschäftigten.
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