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CSU-Chef kritisiert: „Bayern sitzt im Ampel-Kabinett nur auf der Ersatzbank“

© AP Photo / Markus SchreiberDer designierte Kanzler Olaf Scholz
Der designierte Kanzler Olaf Scholz - SNA, 1920, 06.12.2021
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Nach den Grünen und der FDP hat auch die SPD ihre Ministerinnen und Minister für das nächste Bundeskabinett vorgestellt. CSU-Generalsekretär Markus Blume kritisiert nun, dass in der künftigen Ampelregierung niemand aus Bayern dabei ist. Kritik kommt auch aus Ostdeutschland.
„16 Prozent der Deutschen sind Bayern, aber bayerische Minister: Fehlanzeige“, sagte Blume am Montag laut der Nachrichtenagentur DPA in München. „Bayern sitzt im Kabinett Scholz nur auf der Ersatzbank.“ In der vergangenen Legislaturperiode hatte die CSU mit Andreas Scheuer, Horst Seehofer und Gerd Müller noch drei Bundesminister gestellt.
Die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) kritisierte, dass nur zwei Ministerposten im Kabinett mit gebürtigen Ostdeutschen besetzt werden. Aus Ostdeutschland sollen zwei Frauen ins Kabinett einziehen: Die in Dessau geborene Grünen-Politikerin Steffi Lemke soll das Umweltressort übernehmen, die Brandenburger SPD-Politikerin Klara Geywitz Bauministerin werden.
„Ja, ich finde, das sind zu wenige“, sagte Siegesmund der DPA. Umso wichtiger sei es nun, dass die besonders aus ostdeutscher Sicht wichtigen Punkte im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung schnell umgesetzt würden.
Anfang November hatten die Ampelparteien SPD, Grüne und FDP im Abschlusspapier der Arbeitsgruppe Gleichwertige Lebensverhältnisse angekündigt, für eine bessere Vertretung von Ostdeutschen in Führungspositionen sorgen zu wollen.
Unter anderem sollen neue und zu erweiternde Bundes- und Forschungseinrichtungen „bevorzugt in den ostdeutschen Bundesländern und strukturschwachen Regionen“ angesiedelt werden, „bis ein dem Bevölkerungsanteil entsprechender Stand erreicht ist“. Untersuchungen zufolge sind in der DDR Geborene in Spitzenjobs immer noch deutlich unterrepräsentiert.
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