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 - SNA, 1920
Afghanistan
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Sicherheitskräfte in Afghanistan: USA und EU besorgt über Berichte von Hinrichtungen

© REUTERS / ALI KHARATaliban-Kämpfer
Taliban-Kämpfer - SNA, 1920, 05.12.2021
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Die USA, die Europäische Union und eine Reihe weiterer Länder haben sich über die Berichte über massenhafte Tötungen und das Verschwinden ehemaliger Mitglieder der afghanischen Sicherheitskräfte besorgt gezeigt, die von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch und anderen Organisationen dokumentiert worden waren.
In einer gemeinsamen Erklärung, die auf der Webseite des US-Außenministeriums veröffentlicht wurde, betonten die Verfasser, dass die mutmaßlichen Aktivitäten schwere Menschenrechtsverletzungen darstellen und im Widerspruch zu der von den Taliban* angekündigten Amnestie stehen würden.
Am Dienstag hatte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch einen Bericht veröffentlicht, dem zufolge die militant-islamistischen Taliban seit ihrer Machtübernahme am 15. August allein in vier der 34 Provinzen des Landes mehr als 100 ehemalige Soldaten, Polizisten oder Geheimdienstmitarbeiter hingerichtet oder verschwinden haben lassen.
Der Text der Erklärung sei ursprünglich von den Regierungen der USA, Australiens, Belgiens, Bulgariens, Kanadas, Dänemarks, Deutschlands, der Europäischen Union, Finnlands, Frankreichs, Großbritanniens, Japans, der Niederlande, Neuseelands, Nordmazedoniens, Polens, Portugals, Rumäniens, Spaniens, Schwedens, der Schweiz und der Ukraine herausgegeben worden, heißt es in einem Vermerk zu der Erklärung.
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Afghanistan
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Die betreffenden Länder forderten die Taliban auf, die Amnestie für ehemalige Angehörige der afghanischen Sicherheitskräfte und ehemalige Regierungsbeamte wirksam umzusetzen, „um sicherzustellen, dass sie im ganzen Land und in allen ihren Reihen eingehalten wird“.
Die gemeldeten Fälle müssten unverzüglich und transparent untersucht und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, heißt es weiter im Dokument. Die erwähnten Schritte müssten als eine unmittelbare Abschreckungsmaßnahme gegen weitere Tötungen und das Verschwindenlassen von Personen deutlich bekannt gemacht werden.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron - SNA, 1920, 04.12.2021
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Bereits viele Monate vor ihrer Machtübernahme hatten die Taliban eine Generalamnestie für alle Sicherheitskräfte erklärt, die nach der Übernahme von Kabul erneut bekräftigt wurde. Die meisten afghanischen Provinzen waren weitgehend kampflos an die Islamisten gefallen.
* Die Organisation ist wegen Terror-Aktivitäten mit UN-Sanktionen belegt.
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