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Macron trifft saudischen Kronprinzen: Auch Menschenrechte angesprochen

© REUTERS / Bandar Algaloud/Courtesy of Saudi Royal CourtEmmanuel Macron (l.) mit Kronprinz Mohammed bin Salman in Dschidda
Emmanuel Macron (l.) mit Kronprinz Mohammed bin Salman in Dschidda  - SNA, 1920, 05.12.2021
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Seit der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi vor drei Jahren hat Emmanuel Macron als erster westlicher Staatschef Saudi-Arabien besucht. Am Samstag traf sich der französische Präsident in der Küstenstadt Dschidda mit dem Kronprinzen Mohammed bin Salman. Dabei soll es auch um kritische Themen wie Menschenrechte gegangen sein.
„Wir haben über alles geredet, ohne irgendein Tabu“, sagte Macron vor seiner Abreise. „Wir haben natürlich die Frage der Menschenrechte ansprechen können. Das war ein direkter und hoffentlich wirkungsvoller Austausch. Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob wir bei dem Thema vorankommen“, zitiert ihn die Nachrichtenagentur DPA.
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Macron hatte zuvor den Vorwurf zurückgewiesen, Saudi-Arabien nach der Ermordung des Journalisten Khashoggi wieder salonfähig zu machen. Die Regierung in Riad hatte den Mord vom 2. Oktober 2018 erst auf internationalen Druck hin eingeräumt. Ob die Ermordung Khashoggis bei seinem Treffen mit Mohammed bin Salman direkt zur Sprache kam, gab Macron nicht preis.
Ein weiteres Thema war der Atomstreit mit dem Iran. Wie Macron äußerte, dürfe es keine Atomwaffen im Iran geben, aber auch keine kurzfristige Eskalation der Situation. Der Dialog mit Saudi-Arabien als größtem der Golfstaaten sei eine Notwendigkeit, weil dort „die Zukunft der ganzen Region“ entschieden würde.
Außerdem wollen Riad und Paris nach Macrons Worten die Menschen im Libanon unterstützen, der in einer schweren Wirtschaftskrise steckt und auf internationale Hilfe angewiesen ist. Am Freitag hatte der französische Staatschef die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar besucht.
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