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 - SNA, 1920
Österreich
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Zwei Lawinen in Österreich fordern drei Todesopfer und mehrere Verletzte

Lawine (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.12.2021
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Zwei Lawinen haben am Samstag in Österreich drei Menschenleben gefordert und mehrere Skitourengänger verletzt.
Drei Mitglieder einer elfköpfigen österreichischen Gruppe wurden auf der Lackenspitze bei Tweng im Salzburger Lungau verschüttet und getötet, wie die Polizei mitteilte. Die jungen Leute dürften beim Aufstieg auf etwa 2400 Metern Höhe kurz unterhalb des Gipfels am Nord-Osthang eine Lawine ausgelöst haben, berichtete die Polizei.
Dabei ging nach Polizeiangaben um etwa 13.45 Uhr ein Schneebrett mit 200 Metern Breite und 500 Metern Länge ab und riss acht Mitglieder der Gruppe mit. Alle waren unter 30 Jahre alt, wie die Polizei weiter mitteilte. Die drei Verschütteten hätten teilweise viereinhalb Meter unter dem Schnee gelegen. Die anderen fünf seien nicht verschüttet, aber zwei von ihnen verletzt worden. In der Region galt am Samstag oberhalb der Waldgrenze eine erhebliche Lawinengefahr.
Die Bergrettung sei mit 70 Helferinnen und Helfern sowie Suchhunden ausgerückt. Die Bergrettungshundestaffel trainierte zu dem Zeitpunkt in Obertauern. Mit Hubschraubern seien sieben Hundeteams und andere Einsatzkräfte zum Lawinenkegel geflogen.
Nationalpark (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.11.2021
Fataler Skiausflug in Colorado-Park: Überreste von seit 38 Jahren vermisstem Deutschen gefunden
Die Retter konnten zwei der Verschütteten mittels eines speziellen Gerätes orten und bergen, wie sie berichteten. Einer sei bereits tot gewesen, der zweite sei reanimiert worden, aber später im Krankenhaus gestorben. Der dritte Verschüttete sei ohne Notfallausrüstung unterwegs gewesen und erst gegen 17.15 Uhr tot gefunden worden, berichtete die Bergrettung Salzburg.
Überschwemmung in Hyderabad, Pakistan (25.08.2020) - SNA
Die tödlichsten Naturkatastrophen 2020

Die Überschwemmungen und Sturzfluten in Pakistan waren die tödlichsten Naturkatastrophen des Jahres 2020, heißt es in der Jahresbilanz der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft „Munich Re“. Dort starben rund 400 Menschen. Hunderte Menschen verloren ihre Leben wegen Überschwemmungen und Sturzfluten auch in Ruanda, Uganda und Kenia (zusammen 281 Todesfälle bei den Naturkatastrophen vom Mai), Bangladesch (281 Tote), Afghanistan (190) und Karibik-Region (183 Tote wegen des Hurrikans Eta vom November). Insgesamt starben etwa 8.200 Menschen bei den Naturkatastrophen.

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Zwei der Todesopfer waren 19, eines 24 Jahre alt. Ein 22-Jähriger und ein 24-Jähriger wurden nach Angaben des Roten Kreuzes verletzt in das Krankenhaus Tamsweg gebracht.
Auch in der Steiermark wurden am Samstag zwei österreichische Skitourengänger von einer Lawine mitgerissen. Ein 29-Jähriger sei am Sonntagskogel teilweise verschüttet worden, berichtete die dortige Polizei. Er sei geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden. Seine 27-jährige Begleiterin sei zwar von der Lawine erfasst worden, habe aber ihren Lawinenairbag auslösen können und sei deshalb nicht verschüttet worden.
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