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NRW-Ministerpräsident Wüst: CDU sollte eine Frau als Bundespräsidentin vorschlagen

© Foto : Hendrik Wüst / Anja TiwisinaDer CDU-Politiker Hendrik Wüst
Der CDU-Politiker Hendrik Wüst - SNA, 1920, 04.12.2021
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Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) spricht sich für eine Frau als neue Bundespräsidentin aus. Über die entsprechende Kandidatur müsste die Union (CDU/СSU) aber erst entscheiden.
„Nachdem die Union die erste Bundeskanzlerin, die erste Bundesverteidigungsministerin und die erste EU-Kommissionspräsidentin gestellt hat, wäre es nur folgerichtig, wenn sie auch die erste Bundespräsidentin vorschlägt“, sagte Wüst im Interview mit der „Welt am Sonntag“ (WamS) mit Blick auf Angela Merkel und Ursula von der Leyen.
Die Union habe die meisten Wahlfrauen und -männer in der Bundesversammlung, von der das deutsche Staatsoberhaupt gewählt wird. CDU und CSU sollten den Anspruch auf einen eigenen Vorschlag haben, erklärte Wüst und fügte hinzu:
„Wir haben bald einen Kanzler, der von zwei Männern vertreten wird. Es wird auch einige Anhängerinnen und Anhänger der Ampel-Parteien geben, die sich mehr Vielfalt gewünscht hätten.“
Eine Frau „mit Strahlkraft an der Spitze unseres Staates – das wäre gerade angesichts der in dieser Frage etwas einseitigen Personalpläne um Olaf Scholz ein starkes Zeichen. Die Zeit ist aus meiner Sicht reif für eine Frau im Schloss Bellevue“, sagte der CDU-Politiker.
Einen konkreten Namen nannte der Politiker auf Nachfrage der „WamS“ nicht, merkte aber an, dass die Kandidatin das moderne Deutschland verkörpern und über Parteigrenzen hinweg integrieren sollte. Aber er könne ja auch „nur einen Gedankenprozess in der Union anregen“, erklärte Wüst.
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Wahl des neuen Bundespräsidenten 2022

Am 13. Februar wählt die Bundesversammlung den neuen Bundespräsidenten. Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP haben dort eine Mehrheit.
Der auf Joachim Gauck gefolgte Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier, der 2017 mit großer Mehrheit die Wahl gewonnen hatte, hat bereits vor längerer Zeit angekündigt, dass er noch einmal antreten will. Er wolle das Land auf dem Weg in die Zukunft nach der Pandemie begleiten und Brücken bauen, damit die Gesellschaft „nicht gespalten durch die Corona-Pandemie“ zurückgelassen werde, hat Steinmeier Ende Mai offenbart.
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