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Angeblich für Anfang 2022 geplant: US-Geheimdienst warnt vor russischem Angriff auf Ukraine

© SNA / SputnikRussische Soldaten bei der Militärübung "Zapad 2017"
Russische Soldaten bei der Militärübung Zapad 2017 - SNA, 1920, 04.12.2021
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Russland soll nach Angaben der US-Geheimdienste eine Militäroffensive auf die Ukraine vorbereiten, die Anfang des nächsten Jahres eingeleitet werden soll. Dies berichtet die Zeitung „The Washington Post“ unter Berufung auf einen ranghohen US-Regierungsbeamten sowie auf ein ihr vorliegendes geheimdienstliches Dokument.
„Die russischen Pläne sehen eine Militäroffensive gegen die Ukraine bereits Anfang 2022 vor, und zwar mit einer Truppenstärke, die doppelt so groß ist, wie wir sie im vergangenen Frühjahr bei der russischen Übung nahe der Grenzen zu Ukraine gesehen haben“, soll ein Regierungsbeamter, der nicht genannt werden wolle, gegenüber der Zeitung gesagt haben.
„Die Pläne umfassen weitreichende Bewegungen von 100 taktische Bataillonsgruppen mit schätzungsweise 175.000 Soldaten, zusammen mit Panzern, Artillerie und Ausrüstung“, hieß es.
Die US-Analyse der russischen Pläne stütze sich zum Teil auf Satellitenbilder, die „neu eingetroffene Einheiten an verschiedenen Orten entlang der ukrainischen Grenze im letzten Monat zeigen“, so der Beamte.
Zudem liege der Zeitung ein nicht geheim gehaltenes Dokument des US-Geheimdienstes vor, das unter anderem Satellitenbilder enthalte, die zeigen sollen, wie sich die russischen Streitkräfte an vier Orten konzentrieren. Dem Dokument zufolge sind derzeit 50 taktische Kampfgruppen stationiert, zusammen mit „kürzlich eingetroffenen“ Panzern und Artillerie.
Dabei sollen sich 70.000 russische Militärs an der Grenze zur Ukraine befinden. Prognostiziert werde eine Aufstockung auf bis zu 175.000 Mann. Außerdem würden im Dokument Bewegungen von taktischen Bataillonsgruppen zur Grenze hin und von der Grenze weg beschrieben, die „die Absichten verschleiern und Unsicherheit schüren“ sollten.
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Dabei wird angenommen, dass die russischen Streitkräfte möglicherweise Ausrüstung in Trainingseinrichtungen zurücklassen könnten, um „eine schnelle, endgültige Verstärkung zu ermöglichen“.
Westliche Medien hatten in letzter Zeit erneut von einer von Moskau angeblich vorgenommenen Vorbereitung auf einen Angriff auf die Ukraine berichtet. Kiew dementierte diese Informationen zunächst und erklärte, es habe keine Aufstockung der russischen Truppen an der Grenze festgestellt. Später warnte dann auch die Ukraine vor einem geplanten Angriff.
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Moskau wies derartige Anschuldigungen wiederholt zurück und wies darauf hin, dass die Vorwürfe zur Rechtfertigung der Stationierung von Nato-Truppen nahe der russischen Grenze benutzt würden.
Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte, Russland habe keine aggressiven Pläne und beabsichtige nicht, jemanden anzugreifen. Die Bewegungen von russischen Truppen innerhalb des russischen Staatsgebietes seien eine innere Angelegenheit und sollten niemanden beunruhigen.
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