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Nach Hochwasser in Rheinland-Pfalz: Rund 700 Kilo Kriegsmunition freigeschwemmt

CC0 / Hans / Pixabay / Alte Munition (Symbolfoto)
Alte Munition (Symbolfoto) - SNA, 1920, 04.12.2021
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Rund 695 Kilogramm Munition aus dem Zweiten Weltkrieg sind in Rheinland-Pfalz in den Monaten nach dem Hochwasser vom Juli entdeckt worden. Die gefährlichen Überbleibsel aus Kriegszeiten, darunter auch Bomben und Granaten, waren von den Fluten freigeschwemmt worden.
Allein im hart getroffenen Ahrtal seien Helfer, Bauarbeiter und Behördenvertreter bis zum 1. Dezember auf 437,5 Kilogramm Kriegsmunition gestoßen, teilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier der Nachrichtenagentur DPA mit.
Im Vulkaneifelkreis, Eifelkreis Bitburg-Prüm und Kreis Trier-Saarburg seien insgesamt weitere 257,5 Kilogramm Munition geborgen worden, schreibt die „Welt“. Entdeckt worden seien eine leere Sprengbombe, eine Stabbrandbombe sowie Infanteriepatronen, verschiedenartige Granaten, Pyrotechnik und Munitionsteile.
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All diese „transportfähigen“ Munitionsfunde seien vorerst in einem sicheren Zwischenlager gelandet. Künftig sollen sie zu einem thermischen Munitionsentsorgungsbetrieb transportiert und dort sicher verbrannt werden.
Im Zweiten Weltkrieg seien fast alle Städte bombardiert worden, erläuterte die ADD. Deshalb könnten Bombenabwürfe durch Jagdbomber „überall gefunden werden“. Zuletzt habe das Hochwasser „große Mengen Erdmaterial unterspült und mitgerissen“. In den Flutgebieten könne gerade in den Fluss- und Bachläufen immer noch vereinzelt Munition entdeckt werden.
Mitte Juli hatten ungewöhnlich starke Regenfälle zu Überflutungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geführt. Ganze Landstriche wurden von den Wassermassen verwüstet, zahlreiche Menschen starben. Allein im Ahrtal kam es zu einer Sturzflut mit 134 Todesopfern und Tausenden beschädigten oder zerstörten Häusern.
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