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Wegen Corona-Fake-News: Justiz ordnet Ermittlungen gegen Brasiliens Präsident Bolsonaro an

© AP Photo / Eraldo PeresBrasilianischer Präsident Jair Bolsonaro
Brasilianischer Präsident Jair Bolsonaro  - SNA, 1920, 04.12.2021
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Das Oberste Gericht Brasiliens hat laut lokalen Medienberichten angeordnet, wegen Fake News zur Corona-Pandemie gegen den Präsidenten des Landes, Jair Bolsonaro, Ermittlungen einzuleiten.
Demnach wird Bolsonaro vorgeworfen, massenhaft falsche Aussagen zur Corona-Pandemie in den sozialen Netzwerken weiterverbreitet zu haben.
So habe er in einer Live-Übertragung in sozialen Medien im Oktober Verbindungen zwischen der Corona-Impfung und Aids hergestellt.
Darüber hinaus habe Bolsonaro behauptet, dass „Impfstoffe das Risiko einer Ansteckung mit der Krankheit nicht verringern und andere Infektionskrankheiten verursachen“ würden.

Facebook und Youtube sperren Bolsonaros Konten

Als Reaktion auf das Video von Bolsonaro hatten die Online-Netzwerke Facebook und Youtube dessen Nutzerkonten eingeschränkt. Facebook löschte das Video, Youtube verhängte eine einwöchige Sperre für den Präsidenten. In dem Video hatte der Staatschef von negativen Auswirkungen der Corona-Impfstoffe für HIV-Infizierte gesprochen.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro - SNA, 1920, 26.10.2021
Wegen umstrittener Aussagen zu Corona-Impfstoffen: Facebook und Youtube sperren Bolsonaros Konten
Im Rahmen einer Live-Ansprache auf Facebook hatte Bolsonaro zudem „offizielle Berichte“ der britischen Regierung zitiert, wonach vollständig Geimpfte angeblich schneller ein Immunschwächesyndrom entwickeln würden. Indes bestritt die britische Regierung die Existenz von Berichten zu diesem Thema.
Bolsonaro, der sich bisher nicht vakzinieren lassen hat, sorgte mit Äußerungen zu Impfstoffen bereits zuvor für Aufsehen. Unter anderem äußerte er, wenn sich jemand nach der Impfung „in einen Alligatoren“ verwandle, sei das sein Problem.

Corona-Stand in Brasilien

Laut dem brasilianischen Gesundheitsministerium (Stand zum 3. Dezember) haben sich im Land 22.129.409 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 615.400 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro - SNA, 1920, 27.10.2021
Verbrechen in Corona-Pandemie: Untersuchungsausschuss empfiehlt Anklage von Präsident Bolsonaro
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wurden in dem südamerikanischen Land bisher 312.827.402 Impfdosen verabreicht.
Geldstrafen für Corona-Sünder in der Schweiz

Die Geldstrafen befinden sich je nach Verstoß in einem Bereich zwischen 50 und 10.000 Franken. Für sogenannte Maskenmuffel liegt der Betrag zwischen 50 und 200 Franken (46 bis 184 Euro). Die Höhe der Strafe wächst jedoch, wenn sich die Person nicht an die Quarantäne- und Isolationsmaßnahmen hält. Das Schweizer Epidemiengesetz schreibt vor, dass ein Verstoß bei fahrlässigem Verhalten mit bis zu 5000 und bei vorsätzlichem Verhalten mit bis zu 10.000 Franken (4620 bis 9241 Euro) bestraft werden kann.

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