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Putin telefoniert mit Erdogan – weitere Zusammenarbeit geplant

© SNA / Alexey Nikolsky / Zur BilddatenbankRusslands Präsident Wladimir Putin am Telefon (Symbolbild)
Russlands Präsident Wladimir Putin am Telefon (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.12.2021
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Die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, haben in einem Telefongespräch mehrere Themen besprochen, darunter die Lage in Syrien, Libyen, die Ukraine-Krise sowie die bilaterale Zusammenarbeit in einigen Bereichen. Dies teilte der Kreml-Pressedienst am Freitag mit.
Demnach haben sich Putin und Erdogan zufrieden über die Zusammenarbeit zur Stabilisierung der Lage in Syrien gezeigt. Die Militärs beider Länder würden in der Deeskalationszone von Idlib und in nördlichen Gebieten des Landes weiterhin zusammenarbeiten.
In Bezug auf Libyen drückten die Staatschefs die Hoffnung auf eine erfolgreiche Abhaltung der für den 24. Dezember dieses Jahres geplanten nationalen Wahlen aus, die zur Wiederherstellung der libyschen Staatlichkeit und territorialen Integrität beitragen sollten.

Ukraine-Krise

Die Staatschefs merkten an, es sei wichtig, das Minsker Abkommen und andere Vereinbarungen zur Ukraine einzuhalten.
„Bei der Erörterung der Probleme der internen Krise der Ukraine wurde die Bedeutung der vollständigen und strikten Einhaltung des Minsker Abkommens von 2015 und anderer Vereinbarungen, auch im Normandie-Format, hervorgehoben“, heißt es in einer Erklärung des Kreml-Pressedienstes.
„Der russische Präsident wies darauf hin, dass Kiew eine destruktive Linie fortsetze, die auf den Bruch des Minsker Abkommens abziele. Dies wird durch die provokativen Handlungen der ukrainischen Streitkräfte in der Konfliktzone belegt, einschließlich des Einsatzes von Drohnen vom Typ ‚Bayraktar‘“.
Es wurde betont, dass Kiew alle Versuche aufgeben müsse, den Donbass gewaltsam zu beeinflussen, heißt es in der Erklärung.
Erdogan hat sich seinerseits für eine weitere Koordinierung der Bemühungen der beiden Länder zur Lösung der Situation in Bergkarabach ausgesprochen.
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Erörtert wurden auch einige aktuelle Fragen der bilateralen Agenda, darunter praktische Aspekte der Zusammenarbeit im Bereich Energie und Landwirtschaft, heißt es in der Erklärung weiter.
Die Präsidenten hätten sich darauf geeinigt, „die zuständigen Behörden anzuweisen, sich aktiv an der Vorbereitung der nächsten Sitzung des Spitzenkooperationsrates zu beteiligen“. Diese könnte Anfang nächsten Jahres stattfinden.
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