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November-Fazit: US-Aufklärungsflugzeuge unternehmen Rekordzahl von Flügen nahe China

© AFP 2021 / USNAVY/BOEING AIRCRAFTP-8A Poseidon
P-8A Poseidon - SNA, 1920, 03.12.2021
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US-Aufklärungsflugzeuge haben im November eine Rekordzahl der Flüge über dem Südchinesischen Meer nahe der Küste Chinas durchgeführt. Dies berichtet die Zeitung „South China Morning Post“ unter Berufung auf Angaben der „South China Sea Strategic Situation Probing Initiative“ (SCSPI).
Im November wurden demnach 94 US-Aufklärungsflüge registriert. Das seien 30 Prozent mehr als im Februar, wo der vorige Rekord von 75 Flügen aufgestellt worden ist.
Laut SCSPI-Angaben wurden bei den meisten Flügen (etwa 80 Prozent) die Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeuge vom Typ Boeing P-8A (Poseidon) eingesetzt. Außerdem sollen die USA die Drohne MQ-4C und die Flugzeuge vom Typ E-8C genutzt haben.
Im Bericht heißt es unter anderem, dass lediglich am 4. November die USA zehn Maschinen eingesetzt hätten, als durch die Region die Flugzeugträgerkampfgruppe mit der „Carl Vinson“ an der Spitze durchging.
Ein Flugzeug des Typs P-8 Poseidon der U.S. Navy (Archivbild) - SNA, 1920, 12.11.2021
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Außerdem hätten die USA im November die Reichweite der Aufklärung ausgeweitet. Beispielweise unternahm demnach am Montag ein Flugzeug P-8A einen Flug über der Taiwan-Straße 29 Kilometer entfernt von den Territorialgewässern des festländischen Chinas.
Die Zahl der US-Flüge hätte aber noch höher sein können, weil laut SCSPI einige Maschinen ihre Identifizierungssignale hätten ausschalten können.
Das Blatt verweist darauf, dass Washington die Zahl der Aufklärungsflüge vor dem Hintergrund der Intensivierung der Kampagne der Volksbefreiungsarmee gegen Taiwan vergrößert habe.
Eine chinesische und eine taiwanesische Flagge mit einem MIlitärflugzeug im Hintergrund - SNA, 1920, 02.12.2021
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Die Taiwan-Frage hat ihren Ursprung im chinesischen Bürgerkrieg von 1927 bis 1949 zwischen den Kommunisten unter Mao Zedong und der Kuomintang-Partei unter Chiang Kai-shek. Letzterer flüchtete nach seiner Niederlage auf dem Festland und der Ausrufung der Volksrepublik China am 1. Oktober 1949 mit seinen Truppen auf die Insel Taiwan. In Peking wurde am 1. Oktober 1949 die Volksrepublik China auf dem Festland gegründet.
Ende der 1980er Jahre wurden die geschäftlichen und informellen Kontakte zwischen der Insel und dem chinesischen Festland wieder aufgenommen. Seit den frühen 1990er Jahren begannen sie, über Nichtregierungsorganisationen Kontakt aufzunehmen.
Peking betreibt die sogenannte „Ein-China-Politik“ und betrachtet Taiwan als untrennbaren Teil der Volksrepublik. Länder, die diplomatische Beziehungen zu Peking unterhalten, dürfen danach keine offiziellen Kontakte zu Taipeh pflegen. Die Insel wiederum sieht sich als ein souveräner Staat, der sich von Festlandchina 1949 „abgespalten“ habe, nennt sich aber weiter Republik China.
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