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Wut-Video aus der Leichenhalle – Hausverbot für Uni-Mitarbeiterin

© AP Photo / Markus SchreiberLeichenhalle des Krematoriums in Meißen, Deutschland
Leichenhalle des Krematoriums in Meißen, Deutschland  - SNA, 1920, 02.12.2021
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Ein Wut-Video aus der Pathologie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München sorgt für Furore. Darin macht eine Mitarbeiterin in der Leichenhalle ihrem Ärger über die Corona-Politik Luft. Daraufhin wurde die medizinische Fachkraft jetzt freigestellt.
Die Frau kritisiert, dass ungeimpfte, medizinische Mitarbeiter jetzt selbst für einen PCR-Test zahlen müssten und gibt an, dass nur drei der 22 Toten in den Leichenschränken, auf die sie Kamera hält, an Corona gestorben seien. Die Uni distanzierte sich „aufs Schärfste von dem Inhalt des Videos“.
„Wir haben den Notstand in Deutschland nicht wegen Corona, sondern wegen dem Fachkräftemangel“, sagt sie beispielsweise und dass der Corona-Impfstoff die Blutgerinnung anrege.
„Wollen wir Kranken helfen? Oder wollen wir einfach nur alle dazu zwingen, sich impfen zu lassen?“, fragt die Frau.

Kündigung auf dem Weg

Die Uni bestätigte, dass das Video in den Räumen des pathologischen Instituts aufgenommen worden sei. Der Mitarbeiterin sei ein Hausverbot erteilt worden, außerdem wurde sie den Angaben zufolge mit sofortiger Wirkung freigestellt.
„Eine fristlose Kündigung wird darüber hinaus auf den Weg gebracht“, heißt es in der Mitteilung.
Und weiter: „In der derzeitigen Lage kommt es auf die Umsicht und Rücksicht aller an, um kranken Menschen bestmöglich zu helfen und das stark belastete Personal im Gesundheitswesen zu unterstützen. Die Verbreitung von solchen Videos trägt dazu sicherlich nicht bei.“
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