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Reykjavik: Bombe aus Müllcontainer nahe Botschafter-Residenz entschärft – drei Festnahmen

Island - SNA, 1920, 02.12.2021
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Drei Männer sind in der isländischen Hauptstadt Reykjavik festgenommen worden, nachdem in der Nähe der Residenz des US-Botschafters eine selbstgebaute Bombe gefunden wurde. Das teilte die AP am Mittwoch mit.
Der Sprengstoff wurde am Dienstag in einem Müllcontainer in der Nähe eines Wohnhauses entdeckt, in dem sich die Residenz des US-Botschafters befindet. Jedoch sagte die Polizei, es gebe keine Beweise dafür, dass der Fall mit der Botschaft eines fremden Landes zusammenhänge.
Laut der Polizei waren zwei der drei festgenommenen Männer frei auf Bewährung. Sie wurden zurück ins Gefängnis gesperrt. Der dritte wurde freigelassen.
Die Polizei machte keine Angaben zu den Sprengstoffen oder wie sie entdeckt worden waren, sagte jedoch, die Ermittlungen seien im Gange.
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Die US-Botschaft in Reykjavik ist seit dem Amtsantritt des Präsidenten Joe Biden im Januar 2021 ohne Botschafter. Letztes Jahr hatte die US-Vertretung eine 500 Quadratmeter große Villa in der Innenstadt von Reykjavik gekauft, die eine Botschafterresidenz werden sollte.
Die Vereinigten Staaten hatten 1944 als erstes Land Islands Unabhängigkeit von Dänemark anerkannt. Island ist Mitglied der Nato, verfügt aber über keine eigenen regulären Streitkräfte. Im Jahr 1951 hatten die Vereinigten Staaten und Island ein bilaterales Verteidigungsabkommen unterzeichnet, das auch heute in Kraft ist, obwohl es im Land momentan keine ständig stationierten US-Streitkräfte gibt.
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