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Blutgerinnsel nach Astrazeneca-Impfung: Forscher ermitteln wahrscheinliche Ursache – Bericht

© SNA / Gustavo Valente / Zur BilddatenbankAstrazeneca-Vakzin
Astrazeneca-Vakzin  - SNA, 1920, 02.12.2021
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Ein Forscherteam aus den USA und Großbritannien hat die wahrscheinliche Ursache einer Thrombose ermittelt, welche in seltenen Fällen nach einer Corona-Impfung mit Astrazeneca festgestellt wird. Die entsprechende Studie wurde in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlicht.
Demnach wird die Thrombose möglicherweise darauf zurückzuführen sein, wie das im Astrazeneca-Impfstoff verwendete Adenovirus zur Übertragung von genetischem Material des Coronavirus in die Zellen an ein bestimmtes Protein im Blut bindet, welches als der Thrombozytenfaktor 4 (PF4) bekannt ist.
Der Bindungsprozess könne in dem Immunsystem eine Kettenreaktion auslösen, die zu Blutgerinnseln führen würde, hieß es.
„Die Daten bestätigen, dass PF4 stabile Bindungen mit (...) Adenoviren eingehen kann, was ein wichtiger Schritt zur Aufdeckung der Mechanismen ist, welche einer Thrombose mit Thrombozytopenie-Syndrom zugrunde liegen“, hieß es in der Studie.
Die Thrombosen nach der Impfung treten laut Wissenschaftlern nur in äußerst seltenen Fällen auf, da zu ihrer Entstehung eine ganze Kette komplexer Vorgänge eintreten muss.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hatte zuvor bestätigt, dass nach Impfungen mit Astrazeneca und Johnson & Johnson vereinzelte Fälle von Thrombosen gemeldet worden seien.
Informationen zu dieser seltenen gefährlichen Nebenwirkung wurde den Arzneimittelbeschreibungen hinzugefügt. Die medizinischen Fachkräfte, die die besagten Impfstoffe benutzen, wurden angewiesen, die Patienten in Kenntnis zu setzen und sie aufzufordern, ihren Zustand nach der Impfung zu beobachten.
Alexander Ginzburg, Direktor des Gamaleja-Forschungsinstituts für Epidemiologie und Mikrobiologie (Archiv) - SNA, 1920, 29.11.2021
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