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Zum Schutz vor Raketenangriffen: Belarus braucht russische S-400 oder S-500 – Lukaschenko

© SNA / Waleri ScharifulinAlexander Lukaschenko (Archivfoto)
Alexander Lukaschenko (Archivfoto) - SNA, 1920, 01.12.2021
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Belarus benötigt die russischen Flugabwehrraketensysteme vom Typ S-400 oder S-500 zum wirksamen Schutz vor Raketenangriffen. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko äußerte sich dazu in einem Interview mit RIA Novosti am Mittwoch.
„Heute decken wir unsere Grenzen mit unserer Luftverteidigung komplett ab – also Minsk und so weiter. Aber um effektiv gegen einen Raketenangriff zu sein, brauchen wir nur S-400 und vielleicht S-500“, so Lukaschenko.
Auf die Frage, wann diese Systeme nach Belarus geliefert werden könnten, sagte er: „Präsident Putin wird diese Entscheidung treffen.“
„Wir sind nicht nur bereit (für Lieferungen – Anm. d. Red.), wir haben es begründet. Sie verstehen doch, dass die S-400 und S-500 sehr teure Systeme sind. Und wollen wir ehrlich sein: in Russland gibt es heute keine überflüssigen Systeme. Sie haben selbst etwas, was abzudecken ist“, sagte der belarussische Staatschef weiter.
Zuvor teilte Alexander Lukaschenko gegenüber der RIA Novosti mit, dass Belarus Russland sein Territorium für die Stationierung von Atomwaffen anbieten werde, sollten Atomwaffen der Nato-Staaten nach Polen verlegt werden.
„(In diesem Fall) werde ich (dem Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir) Putin vorschlagen, Atomwaffen nach Belarus zurückzubringen“, sagte Lukaschenko.
Auf die Frage, um welche Systeme es sich dabei handeln würde, antwortete das Staatsoberhaupt: „Wir werden uns auf welches einigen.“ „Die Atomwaffen, die bei einem solchen Kontakt am effektivsten sein werden. Wir sind dafür auf dem Territorium von Belarus bereit“, fügte er hinzu.
Nach dem Zusammenbruch der UdSSR gab es auf dem belarussischen Territorium Dutzende von Ladungen für die strategischen Interkontinentalraketen „Topol“ und mehr als tausend taktische Atomsprengköpfe. Der Abzug von Atomwaffen war das Ergebnis der Unterzeichnung des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV) durch Minsk.
Sergej Lawrow - SNA, 1920, 01.12.2021
Stationierung von Atomwaffen in Belarus? Lawrow spricht von „sehr ernster Warnung“ aus Minsk
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