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Gewerkschaften sollen sich gegen vorgezogenen Kohleausstieg wehren – Kretschmer

© SNA / Nikolaj JolkinMichael Kretschmer vor der Presse in Moskau
Michael Kretschmer vor der Presse in Moskau - SNA, 1920, 01.12.2021
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Michael Kretschmer, Ministerpräsident von Sachsen, hat den geplanten Kohleausstieg 2030 scharf kritisiert und die Gewerkschaften dazu ermuntert, sich nicht „leichtfertig auf diesen Weg einzulassen“.
Die Pläne der Ampel-Koalitionäre, den Kohleausstieg von 2038 auf 2030 vorzuziehen und stattdessen erneuerbare Energien auszubauen und neue Gaskraftwerke zu errichten, stoßen nicht überall auf Zustimmung.
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So hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer am Mittwoch bei einer Diskussionsrunde des Deutschen Gewerkschaftsbundes scharfe Kritik daran geübt. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
Mit riesigem Aufwand habe man sich auf den Kohlekompromiss geeinigt, so Kretschmer. „Ich finde es nicht in Ordnung, dass jetzt einseitig von der Politik dieser Kompromiss aufgebrochen wird.“
Die Schaffung Tausender guter Ersatzarbeitsplätze gelinge nicht binnen fünf bis acht Jahren, dafür brauche man mehr Zeit. Den Gewerkschaften riet der CDU-Politiker, sich nicht leichtfertig auf diesen Weg einzulassen.
„Wenn Sie etwas erreichen wollen, dann müssen Sie diesen Vertrauensbruch, der mit diesem Koalitionsvertrag verbunden ist, immer wieder betonen.“
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