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Tänzerin und Widerstandskämpferin als erste schwarze Frau im französischen Pantheon geehrt

© REUTERS / POOLJosephine Baker Pantheon
Josephine Baker Pantheon - SNA, 1920, 01.12.2021
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Josephine Baker, eine französisch-amerikanische Tänzerin und Widerstandskämpferin, ist am Dienstag im Pariser Pantheon symbolisch geehrt worden. Die Beisetzungszeremonie ist von vielen prominenten Gästen besucht worden, so auch von dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
Die Jazz-Musikerin wurde 1906 in St. Louis im US-Staat Missouri geboren. Ihre Berühmtheit erlangte sie allerdings nach ihrem Umzug nach Frankreich, in den zwanziger Jahren als Tänzerin in dem Theater der Champs-Élysées.
Josephine Baker war Widerstandskämpferin während des Zweiten Weltkrieges und engagierte sich nach Kriegsende für die Einhaltung von Bürgerrechten.
1937 erhielt sie die französische Staatsbürgerschaft, 1975 verstarb sie und wurde in Monaco beerdigt.
Pariser demonstrieren gegen Rassismus und staatliche Gewalt
Der internationalen Nachrichtenagentur Reuters zufolge wurden Bakers Überreste, in Übereinstimmung mit dem Wunsch ihrer Familie, nicht umgebettet. Während der Zeremonie wurde demnach ein leerer Sarg symbolisch in das Mausoleum gebracht. Dieser enthielt eine Handvoll Erde aus vier für Josephine Baker bedeutsamen Orten: St. Louis, Paris, Monaco und Milandes (der Ort, in welchem sie ein Schloss besessen hatte).
Das Pantheon befindet sich in der französischen Hauptstadt und gilt als Ruhestätte der bedeutendsten Kinder Frankreichs. So fanden dort unter anderem Voltaire, Rousseau und Marie Curie ihre letzte Ruhestätte.
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