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Stoltenberg zieht Bilanz: Größter Ausbau der Nato-Präsenz in Europa seit Ende des Kalten Kriegs

© AP Photo / Evan VucciNato-Generalsekretär Jens Stoltenberg
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg - SNA, 1920, 30.11.2021
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Laut dem Nato-Chef Jens Stoltenberg hat die Allianz in den letzten Jahren die größte Verstärkung ihres kollektiven Verteidigungssystems in Europa seit dem Ende des Kalten Krieges durchgeführt. Das teilte Stoltenberg auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem lettischen Präsident Egils Levits am Montag mit.
Stoltenberg zufolge verstärkten die Nato-Verbündeten in den letzten Jahren ihre Präsenz in der europäischen Region erheblich. „Wir haben eigentlich die größte und umfangreichste Verstärkung unserer kollektiven Verteidigung seit dem Ende des Kalten Krieges durchgeführt, mit vier Bataillonen in den drei baltischen Ländern und Polen“, sagte der Nato-Chef. Auch die Nato-Marineflotte sei ausgebaut, Luftüberwachung fortgesetzt und die Einsatzbereitschaft der Nato-Streitkräfte erhöht worden, so Stoltenberg.
„Wir haben die Größe der Nato-Reaktionskräfte auf über 40.000 Soldaten verdreifacht, die bei Bedarf kurzfristig verlegt werden können“, fügte er hinzu.
Während des Treffens mit Levits im Vorfeld des Nato-Außenministertreffens, das vom Dienstag bis Mittwoch in Riga stattfinden soll, brachte der Nato-Chef erneut die Solidarität der Allianz mit den baltischen Staaten und Polen in Bezug auf die Migrantenkrise an der Grenze zu Belarus zum Ausdruck. Er warf Minsk vor, „hybride Taktiken“ gegen Nato-Verbündete anzuwenden.
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Im Grenzgebiet zwischen Belarus und Polen kam es in letzter Zeit zu massiven Ansammlungen von Migranten, die auf der belarusischen Seite kampierten und versuchten, über die polnische Grenze in die Europäische Union zu gelangen. Vor diesem Hintergrund warf Warschau dem belarusischen Staatschef Alexander Lukaschenko „hybride Attacke“ vor und entsandte mehr Militärpersonal, um die Migranten am Grenzübertritt zu hindern.
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