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Russlands Hyperschallwaffen sind Reaktion auf Bedrohung durch Nato – Putin

© AP Photo / Visar KryeziuNato-Flagge
Nato-Flagge - SNA, 1920, 30.11.2021
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Hyperschallwaffen zu entwickeln, war für Russland nach Angaben seines Präsidenten Wladimir Putin eine erzwungene Maßnahme zum Schutz vor den Nato-Raketensystemen in der Nähe russischer Grenzen. Alle Bemühungen, das Problem vorher im Gespräch mit der Nordatlantikallianz zu lösen, hatten laut dem Präsidenten nichts genützt.
Man habe die Hyperschallwaffen in Reaktion auf die Bedrohungen entwickeln müssen, die die Nato unweit der russischen Grenzen geschaffen habe, erklärte Putin im Rahmen eines Wirtschaftsforums am heutigen Dienstag: „Es ist so weit gekommen, dass Raketenabwehrsysteme in Polen und Rumänien stationiert sind. Die dort aufgebauten Startvorrichtungen, die Mk-41, darauf lassen sich auch Tomahawks – Angriffswaffen – aufstellen. Das schafft doch Bedrohungen für uns.“
Alle von der russischen Seite an die Nato gerichteten Einwände gegen die Stationierung der Raketensysteme in Polen und Rumänien hätten nichts gebracht: „Was folgte denn auf unsere vorgebrachten Bedenken und Bitten, dies nicht zu tun? Das, womit wir es heute zu tun haben. In Reaktion darauf waren wir gezwungen – und das will ich betonten, wir waren gezwungen – die Entwicklung von Hyperschallwaffen aufzunehmen. Das ist unsere Antwort“, so der russische Präsident.

Hyperschallrakete erfolgreich getestet

Die Truppeneinführung von Hyperschallwaffen hat Putin für den Anfang kommenden Jahres angekündigt. Die Tests dieser Waffen verlaufen demnach erfolgreich. „Wir haben gerade mit Erfolg einen Test durchgeführt, und ab Jahresbeginn werden bei uns neue seegestützte Raketen im Truppendienst stehen – Hyperschallraketen, neun Mach. Die Anflugzeit für die Befehlsgeber beträgt dann auch fünf Minuten.“
Chinas Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.10.2021
„Es war ein Raumfahrzeug“: China dementiert Berichte über Test nuklearfähiger Hyperschall-Rakete
Die russische Marine hat am gestrigen Montag eine Zirkon-Rakete getestet. Es handelt sich um den ersten hyperschallfähigen Lenkflugkörper der Welt. Die Rakete erreicht See- und Bodenziele in Entfernungen von bis zu 1.000 Kilometern mit neunfacher Schallgeschwindigkeit. Da die Zirkon im Flug manövrieren kann, ist sie nur schwer abzufangen. Die Auslieferung des neuen Flugkörpers an die russischen Seestreitkräfte wird im kommenden Jahr erwartet.
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