Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

100 Jahre nach Nazi-Spielen wieder Olympia in Berlin?

© SNA / Jewgenij OdinokowOlympische Ringe (Symbolbild)
Olympische Ringe (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.11.2021
Abonnieren
Manche haben Bedenken wegen der belasteten Geschichte, andere sehen darin die Chance für einen Neuanfang: Seit einiger Zeit wird darüber diskutiert, ob Berlin sich um die Ausrichtung von Olympia 2036 bewerben soll. Die Deutsche Olympische Gesellschaft ist dafür.
Während sich die neu gewählte rot-grün-rote Berliner Landesregierung noch beschnuppert und versucht, einen gemeinsamen Kurs zu finden, hat sich die Deutsche Olympische Gesellschaft mit einem Herzensanliegen an sie gewandt. In einer aktuellen Mitteilung fordert sie einen neuen Vorstoß für eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036.
Die Koalitionsparteien hätten für die künftige Sportpolitik einen guten Rahmen abgesteckt. Mit dem klaren Bekenntnis zum Sport als Grundpfeiler des Zusammenhalts in der Stadt und der Ankündigung einer breit angelegten, inklusiven Sportpolitik sei die Koalition auf dem richtigen Weg. Neben viel Positivem gebe es aber ein Thema, wo Überzeugung und Selbstbewusstsein fehlten – das sei der zurückhaltende Umgang mit Olympischen und Paralympischen Spielen in der Stadt. Hier müsse dringend weitergearbeitet werden, heißt es in der Mitteilung.

„Nachdem die neue Koalition auf Bundesebene für eine erneute deutsche Bewerbung um Olympia und Paralympics ausdrücklich offen ist, reicht es nicht mehr aus, wenn Berlin seine eigene Haltung zunächst nur von Entscheidungen anderer Akteure abhängig macht. Es stimmt: Der Bund, der deutsche und der internationale Sport müssen die passenden Rahmenbedingungen schaffen, unter denen es sich wieder lohnt, Hoffnungen auf Spiele zu setzen, die den olympischen Werten tatsächlich gerecht werden. In dieser Debatte aber hilft Abwarten nicht. Berlin sollte vorangehen mit eigenen Ideen und Kriterien für nachhaltige, wertegebundene Spiele – und das dann auch mit der Bereitschaft verknüpfen, diese Ideen in Berlin umzusetzen.“
Olympische Ringe - SNA, 1920, 30.11.2021
Corona-Wintersport: Volle Ränge in Schweden, strenge Sicherheitsvorkehrungen bei Olympia in Peking
An dieser Stelle hätte sich die DOG schon jetzt mehr Mut und Offensivgeist gewünscht. Sie bleibe bereit, gemeinsam mit anderen Gruppen in der Stadtgesellschaft daran zu arbeiten und eine Bürgerinitiative Pro Olympia zu gründen.
Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, befürwortet auch Innensenator Andreas Geisel (SPD) eine Olympia-Bewerbung der deutschen Hauptstadt. Geisel könnte auch in der neuen Landesregierung für den Sport zuständig sein.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала