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Polen Standort von Nato-Nuklearwaffen? Minsk würde dann russische Atomwaffen stationieren

© SNA / Sergej Guneew / Zur BilddatenbankAlexander Lukaschenko spricht während seines Besuchs nach Moskau (Archivbild)
Alexander Lukaschenko spricht während seines Besuchs nach Moskau (Archivbild) - SNA, 1920, 30.11.2021
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Weißrussland wird Russland sein Territorium für die Stationierung von Atomwaffen anbieten, sollten die Atomwaffen der Nato-Staaten nach Polen verlegt werden. Dies teilte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am Dienstag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte zuvor, dass, falls Deutschland sich vor der Stationierung von Atomwaffen auf seinem Territorium weigere, sie in andere europäische Länder verlegt werden könnten, auch östlich von Deutschland.
„(In diesem Fall) werde ich (dem Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir) Putin vorschlagen, Atomwaffen nach Weißrussland zurückzubringen“, sagte Lukaschenko.
Auf die Frage, um welche Systeme es sich dabei handeln würde, antwortete das Staatsoberhaupt: „Wir werden uns auf welches einigen.“ „Die Atomwaffen, die bei einem solchen Kontakt am effektivsten sein werden. Wir sind dafür auf dem Territorium von Belarus bereit“, fügte er hinzu.
Nach dem Zusammenbruch der UdSSR gab es auf dem belarussischen Territorium Dutzende von Ladungen für die strategischen Interkontinentalraketen „Topol“ und mehr als tausend taktische Atomsprengköpfe. Der Abzug von Atomwaffen war das Ergebnis der Unterzeichnung des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV) durch Minsk.
Nato-Flagge - SNA, 1920, 30.11.2021
Russlands Hyperschallwaffen sind Reaktion auf Bedrohung durch Nato – Putin
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