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„Katastrophe für Schulsystem“: 150 Lehrer in Österreich wollen bei Impfpflicht kündigen – Bericht

© CC0 / 14995841 / PixabaySchüler (Symbolbild)
Schüler (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.11.2021
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Österreich will bald eine generelle Corona-Impfpflicht einführen. Mindestens 150 Pflichtschullehrer aus Vorarlberg wollen in einem solchen Fall angeblich ihre Arbeit aufgeben. Dies haben sie laut APA in einem anonymen Schreiben an den Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner und Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink mitgeteilt.
„Wir möchten Sie darüber informieren, dass 150 Lehrpersonen und Schulleiter aus dem Pflichtschulbereich – und viele mehr, die sich bis jetzt noch nicht zu diesem Schritt entschlossen haben – mit 1. Februar 2022 ihren Dienst für das Land Vorarlberg kündigen werden bzw. sich kündigen lassen, wenn eine allgemeine Impfpflicht in Österreich in Kraft tritt“, hieß es nach APA-Angaben in dem Brief.
Die Verfasser seien nicht bereit, „unsere Energie und unsere Kräfte in den Dienst eines Landes zu stellen, das die Grundrechte seiner Bevölkerung mit Füßen tritt und ein Drittel davon gegen deren Willen zu einer experimentellen Impfung zwingen will“. Um „eine Katastrophe für das österreichische Schulsystem abzuwenden“, sollen die Politiker „sich für eine freie Impfentscheidung einsetzen“, so die Unterzeichnenden.
In einer Stellungnahme habe Schöbi-Fink den Entschluss der Lehrkräfte bedauert. Laut ihr liegt aber die Impfrate bei Lehrern mit 80 Prozent höher als beim Personal in Senioren- und Pflegeheimen.
Mitte November war bekannt geworden, dass in Österreich ab 1. Februar 2022 eine Impfpflicht und ab 22. November ein Lockdown beschlossen wurden. „Die Konsequenz daraus sind überfüllte Intensivstationen und enormes menschliches Leid. Das kann niemand von uns wollen. Wir haben uns daher gestern zu dem sehr schwierigen Beschluss durchgerungen, sehr rasch eine bundesweite Impfpflicht in die Wege zu leiten. Diese soll bereits ab 1. Februar nächsten Jahres gelten“, informierte Bundeskanzler Alexander Schallenberg. Medien zufolge soll ein fertiger Gesetzentwurf dazu erst Anfang Dezember vorgelegt werden.
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