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Der „Donald Trump Frankreichs“: Eric Zemmour will bei Präsidentschaftswahlen 2022 antreten

© AP Photo / Daniel ColeEric Zemmour kommt am Samstag, 27. November 2021, zur Besichtigung der Kathedrale von Marseille in Südfrankreich.
Eric Zemmour kommt am Samstag, 27. November 2021, zur Besichtigung der Kathedrale von Marseille in Südfrankreich. - SNA, 1920, 30.11.2021
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Der politische Kommentator und ehemalige Journalist Eric Zemmour hat in den sozialen Netzwerken bekanntgegeben, dass er zu den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr antreten wird.
„Jetzt ist es nicht mehr nur an der Zeit, Frankreich zu reformieren, sondern es zu retten. Wie Sie habe ich beschlossen, unser Schicksal in die Hand zu nehmen. Deshalb habe ich beschlossen, bei den Präsidentschaftswahlen zu kandidieren“, sagte Zemmour in einer Videobotschaft auf YouTube. Sein erstes offizielles Wahlkampftreffen soll am kommenden Sonntag in Paris stattfinden.
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Der 63-Jährige hat weder ein Programm noch genießt er die Unterstützung einer großen Partei. Für seine Ansichten gegenüber Ausländern, vor allem Muslime, sowie gegenüber Frauen wird er in der Presse oft mit dem früheren US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump verglichen.
Laut den Umfragen von Ende Oktober lag Zemmour auf dem zweiten Platz im Rennen um die Präsidentschaft vor der Rechtspopulistin Marine Le Pen, Vorsitzende des „Rassemblement National“. Doch wenn sich die Umfragen weiterhin so entwickeln, könnte Zemmur statt Le Pen in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen gegen den Amtsinhaber Emmanuel Macron antreten dürfen.
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Bei der ersten Wahlrunde würde es in Frankreich reichen, auch nur einen Punkt mehr im Vergleich zu einem anderen Kandidat zu haben, um ihn auszustechen. Dieses System ermöglicht es auch neuen Kandidaten, die Präsidentschaftswahl zu gewinnen, wie es bei Macron 2017 der Fall war.
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