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Bilanz vom Montag: Polnische Behörden melden 134 Grenzdurchbruchsversuche durch Migranten

© REUTERS / BelTAPolnische Polizei an der Grenze zu Weißrussland
Polnische Polizei an der Grenze zu Weißrussland - SNA, 1920, 30.11.2021
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Innerhalb von 24 Stunden soll es 134 Versuche von Migranten gegeben haben, von Belarus nach Polen und damit in die EU zu gelangen. Darüber informierte der polnische Grenzschutz via Twitter am Dienstag.
Demnach gab es am Montag insgesamt 134 Grenzdurchbruchsversuche. Gegen 33 Personen wurden Beschlüsse über die Deportation vom Territorium Polens gefasst. Zwei Bürger der Ukraine sollen dabei festgesetzt worden sein. In derselben Twitter-Meldung heißt es, dass Gruppen „von aggressiven Ausländern“ die Grenze in Mielnik und Szudzialowo forciert hätten.
In einem weiteren Twitter-Posting teilte die polnische Behörde mit, dass eine Gruppe „aggressiver Ausländer“ gegen 02.30 Uhr auf dem überwachten Gelände in Szudzialowo versucht hätte, die Grenze zu überqueren, wobei sie Steine, Metallstangen und Feuerwerkskörper gegen polnische Grenzschutzmitarbeiter und Soldaten geworfen hätte. „Der Versuch wurde verhindert“, heißt es.
Zuvor hatte der Flughafen Minsk erklärt, dass ein für den Dienstag geplanter Rückführungsflug aus Weißrussland mit Migranten an Bord kurzfristig abgesagt worden sei.
„Der heutige Rückführungsflug der Fluggesellschaft Iraqi Airways aus Minsk nach Erbil wurde abgesagt.“
Bundeskanzlerin Angela Merkel - SNA, 1920, 25.11.2021
„Müssen unter uns Europäern einig sein“: Merkel sichert Polen in Belarus-Krise Unterstützung zu
In der vergangenen Woche gab es vier solche Flüge durch die Iraqi Airways, die die irakischen Bürger nach Hause brachten, die erfolglos versucht hatten, von Weißrussland in die EU zu gelangen. Im November fanden insgesamt fünf Flüge statt. Die Gesamtzahl der aus Weißrussland zurückgebrachten irakischen Migranten lag am Sonntag bei etwa 1900.
Noch im vergangenen Sommer hatte der Andrang von Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika an den Grenzen zwischen Weißrussland und Polen sowie den Baltischen Ländern zugenommen. Die Situation hatte sich am 8. November zugespitzt, als sich rund 2000 Menschen am Grenzzaun versammelt hatten. Polnische Sicherheitskräfte unterbanden mehrere Durchbruchsversuche, darunter unter Einsatz von Tränengas.
Vilnius, Riga und Warschau machen Belarus für die Krisensituation verantwortlich. Minsk weist die Vorwürfe zurück. Wie der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärte, werde das Land den Zustrom von Menschen nicht mehr aufhalten. Denn wegen der US-Sanktionen habe sein Land weder Geld noch Kräfte dafür.
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