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Tarifverhandlungen für Länder-Beschäftigte gehen weiter, Berlin-Koalitionsvertrag wird vorgestellt

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 29.11.2021
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Tarifverhandlungen für Länder-Beschäftigte gehen in Verlängerung; Ampel-Parteien in Berlin stellen Koalitionsvertrag vor; Oppositionskandidatin bei Präsidentenwahl in Honduras in Führung; Mangel an Busfahrern in Großbritannien größer als angenommen; Cannabis-Legalisierung spaltet die Deutschen; Carpendale beklagt das Unsoziale in der Gesellschaft
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Tarifverhandlungen für Länder-Beschäftigte gehen in Verlängerung

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder gehen in die Verlängerung. Die Gespräche werden am Vormittag um 10.30 Uhr fortgesetzt. Beide Seiten betonten wiederholt den Willen zu einer Einigung. Die Tarifgemeinschaft der Länder hatte ein Angebot vorlegt. Auch in der Nacht sollte weiter beraten werden. Die Gewerkschaften waren unter anderem mit der Forderung nach fünf Prozent mehr Geld in die Verhandlungsrunde gegangen. Eigentlich war für die Verhandlungsrunde nur das Wochenende angesetzt gewesen.

SPD, Grüne und Linke in Berlin stellen Koalitionsvertrag vor

Gut zwei Monate nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus stellen SPD, Grüne und Linke heute ihren Koalitionsvertrag vor. Dann dürfte auch der Ressortzuschnitt im neuen Senat feststehen und die Frage beantwortet sein, welche Partei wie viele Senatorenposten bekommt. Den Chefsessel im Roten Rathaus soll die SPD-Vorsitzende und frühere Bundesfamilienministerin Franziska Giffey übernehmen. Daneben darf es laut Verfassung bis zu zehn Senatoren geben - so heißen die Ministerinnen und Minister in Berlin.
Russland und Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.11.2021
Koalitionsvertrag: Wie hält es die Ampel mit Russland?

Oppositionskandidatin bei Präsidentenwahl in Honduras in Führung

Die linke Oppositionskandidatin Xiomara Castro liegt nach ersten vorläufigen Zahlen bei der Präsidentenwahl in Honduras vorn. Nach Auszählung in etwas mehr als einem Drittel der Wahllokale kam sie auf gut 53 Prozent der Stimmen, wie aus den Ergebnissen der Wahlbehörde des mittelamerikanischen Landes in der Nacht hervorging. Der Kandidat der konservativen Regierungspartei Partido Nacional, Nasry Asfura, lag demnach bei rund 34 Prozent. Castro erklärte sich in einer Rede zur Wahlsiegerin. Bei einem Sieg würde sie die erste Frau an der Staatsspitze von Honduras und die erste Präsidentin seit der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1982, die nicht einer der beiden etablierten Parteien angehört.

Mangel an Busfahrern in Großbritannien größer als angenommen

Der Mangel an Busfahrern in Großbritannien ist einer Umfrage zufolge noch größer als bislang angenommen. Das geht aus einer heute veröffentlichten Untersuchung der Gewerkschaft Unite hervor, für die 500 Gewerkschaftsmitglieder aus der Branche befragt wurden. Klares Ergebnis ist, dass seit dem Ausbruch der Pandemie im vergangenen Jahr die Zahl der offenen Stellen zugenommen hat. In 99 Prozent der in der Befragung vertretenen Betriebe soll es einen Mangel an Fahrern geben. Knapp die Hälfte gab an, in der Zeit zwischen 20 und 40 Fahrer verloren zu haben. Diese Befragung enthüllt, dass Busfahrer die Branche wegen schlechter Bezahlung, mieser Arbeitsbedingungen und langer Schichten in Scharen verlassen, sagte Sharon Graham von Unite.

Cannabis-Legalisierung spaltet die Bevölkerung

Die geplante Legalisierung von Cannabis spaltet nach einer Umfrage die Menschen in Deutschland. 43 Prozent sprachen sich in einer Befragung für die „Augsburger Allgemeine“ für die Idee der künftigen Ampel-Koalition aus. Genauso viele lehnen sie ab. Auch durch die Generationen geht ein Riss. Zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen sind laut Umfrage dafür, Cannabis freizugeben, zwei Drittel der über 65-Jährigen sind dagegen oder unentschieden. Die künftige Koalition plant eine kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften.
Cannabis (Archiv) - SNA, 1920, 29.11.2021
Thema Cannabis-Legalisierung: Deutsche sind gespalten – Umfrage

Carpendale beklagt das Unsoziale in der Gesellschaft

Schlagersänger Howard Carpendale ist von der gesellschaftlichen Entwicklung in der Corona-Zeit teilweise enttäuscht. Es sei ein anderes Deutschland als noch vor 20 Jahren. Als er hierherkam, war Deutschland eine stabile Größe und es gab einen großen Zusammenhalt. Heute schaut keiner mehr nach links oder rechts, sagte Carpendale der Deutschen Presse-Agentur. Dieses Unsoziale mache ihn nachdenklich und traurig. Der in Südafrika geborene Musiker hatte die deutsche Politik und Bevölkerung vor einem Jahr noch für den Umgang mit der Corona-Krise gelobt.
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