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Leopoldina-Vize: „Kakophonie“ im Umgang mit Pandemie beenden

CC0 / Rotesdiadem / Wikimedia Commons / Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina - SNA, 1920, 29.11.2021
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Ein Krisenstab kann das Durcheinander im Umgang mit dem Coronavirus beenden und wichtige bundeseinheitliche Maßnahmen umsetzen. Das findet Vizepräsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Robert Schlögl. Zu den Maßnahmen sollte aus seiner Sicht auch eine Kontaktreduktion gehören und schnelle Auffrischungsimpfungen.
Der Vizepräsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hält bundeseinheitliche Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung für „extrem wichtig“. Mit einem Krisenstab, wie ihn die neue Regierung plant, könne die „Kakophonie“ im Umgang mit dem Virus beendet werden, sagte Robert Schlögl am Montag im Inforadio vom rbb.

Lockdown? Kontaktreduktion ist das Wort

Außerdem müssten die Kontakte schnellstmöglich reduziert werden. Zu einem möglichen Lockdown sagte Schlögl: „Das Wort darf man nicht sagen, aber natürlich ist die erste Maßnahme, wenn man sich überlegt die jetzige Pandemie einzudämmen, einfach Kontaktreduktion, denn Impfen wirkt nicht sofort.“

Impfpflicht im Gesundheitswesen und Booster

Wichtig sei auch eine sofortige Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen, betonte Schlögl. Außerdem müssten die Boosterimpfungen effizient organisiert werden. Dabei dürfe es nicht passieren, dass an irgendeiner Stelle der Impfstoff fehle, sagte Schlögl. Probleme in der Verwaltung müssten beseitigt werden.
Jens Spahn auf einer Pressekonferenz zur Corona-Lage in Deutschland (Archivbild) - SNA, 1920, 27.11.2021
Spahn regt Einschränkungen für Ungeimpfte für das ganze Jahr 2022 an
Die Leopoldina hatte angesichts des dynamischen Corona-Infektionsgeschehens unter anderem sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen empfohlen. „Unmittelbar wirksam ist es aus medizinischer und epidemiologischer Sicht, die Kontakte von Beginn der kommenden Woche an für wenige Wochen deutlich zu reduzieren“, heißt es in einer am Samstag veröffentlichten Stellungnahme. „Aufgrund der nachlassenden Immunität müssten diese Maßnahmen vorübergehend auch für Geimpfte und Genesene gelten, die in dieser Zeit eine Auffrischungsimpfung erhalten müssen.“
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