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Grubenunglück in Sibirien: Zahl der Verletzten steigt auf 92

© SNA / Pressedienst der Administration der Kusbass-Regierung  / Zur BilddatenbankVerletzte bei Havarie im russischen Bergwerk „Listwjaschnaja“
Verletzte bei Havarie im russischen Bergwerk „Listwjaschnaja“  - SNA, 1920, 29.11.2021
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Die Zahl der Verletzten bei dem Unglück im russischen Bergwerk „Listwjaschnaja“ ist laut aktuellen Angaben der lokalen Notdienste gestiegen. Derzeit gibt es insgesamt 92 verletzte Personen.
„Laut aktualisierten Angaben wurden durch die Havarie 92 Menschen, darunter auch 35 Bergretter, verletzt“, so ein Sprecher der lokalen Notdienste. In Krankenhäusern sollen sich insgesamt 80 Menschen befinden, die anderen zwölf Betroffenen seien ambulant behandelt worden.
Außerdem wurden elf Leichen – von acht Bergmitarbeitern und drei Rettern – aus der Grube geborgen. Die Zahl der Todesopfer liegt bei 51.
Das Bergwerk „Listwjaschnaja“ im Kusnezker Kohlebecken (Kusbass) im Westen Sibiriens begann laut seinem Pressedienst mit den ersten Auszahlungen für die Familien der Todesopfer und Verletzten. Insgesamt sollen etwa 300 Millionen Rubel (mehr als 3,5 Millionen Euro) ausgezahlt werden. Co-Eigentümer des Schachts hätten auch beschlossen, alle Kredite von Betroffenen zu tilgen.
Ein Plakat vor dem Bergwerk „Listwjaschnaja“ im Kusnezker Kohlebecken (Kusbass)  - SNA, 1920, 27.11.2021
Mehrere Haftbefehle nach Grubenunglück mit mehr als 50 Toten in Russland
Am Montag wurde bekannt, dass im Kusbass der Notstand verhängt worden war. Außerdem teilte Russlands Generalstaatsanwaltschaft mit, dass sie zusammen mit anderen zuständigen Behörden nach der jüngsten Havarie insgesamt 31 Minen im Kusbass untersucht hätten. Im Zuge der Untersuchung wurden knapp 450 Verstöße im Bereich der Industriesicherheit registriert. Eingeleitet wurden 180 Strafverfahren.
Im Schacht „Listwjaschnaja“ hatte sich am Donnerstagmorgen eine Explosion ereignet. Zum Zeitpunkt der Tragödie befanden sich dort insgesamt 285 Menschen. Bislang wurden 51 Todesopfer und 92 Verletzte gemeldet. Laut vorläufigen Angaben soll es sich um eine Methan-Explosion gehandelt haben.
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