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Gamaleja-Institut: Impfstoff-Entwicklung gegen Omikron innerhalb von zehn Tagen möglich

© SNA / Wladimir Pesnja / Zur BilddatenbankAlexander Ginzburg, Direktor des Gamaleja-Forschungsinstituts für Epidemiologie und Mikrobiologie (Archiv)
Alexander Ginzburg, Direktor des Gamaleja-Forschungsinstituts für Epidemiologie und Mikrobiologie (Archiv) - SNA, 1920, 29.11.2021
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Das Moskauer Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie kann nach eigenen Angaben einen Impfstoff gegen die neue Corona-Mutation Omikron innerhalb von zehn Tagen entwickeln. Für aufsichtsrechtliche Verfahren werden dann weitere 45-50 Tage benötigt.
„Die experimentelle Arbeit an der Erlangung eines neuen Impfstoffpräparats wird selbst nicht länger als zehn Tage dauern, alles andere nehmen aufsichtsrechtliche Verfahren, d.h. die Zulassungsverfahren und der Nachweis, dass dieser Impfstoff sicher und immunogen ist, in Anspruch“, sagte Alexander Ginzburg, Direktor des Gamaleja-Zentrums gegenüber dem Fernsehsender „Rossiya 24“.
In einer normalen Situation dauern solche Verfahren, so Ginzburg, etwa 2,5 Monate, im Notfall jedoch 45 bis 50 Tage. Über einen Ersatz des Impfstoffs könne erst nach Erhalt vollständigerer Daten zum neuen Stamm diskutiert werden, sagte der Direktor.
Das Gamaleja-Zentrum hält laut seinen Angaben die existierenden russischen Impfstoffe gegen das Coronavirus „Sputnik V“ und „Sputnik Light“ gegen Omikron weiterhin für wirksam. Nichtdestotrotz begann das Institut, sie anzupassen – gemäß den Protokollen für als „besorgniserregend“ anerkannte Stämme.
Laut dem Zentrum ist es unwahrscheinlich, dass eine solche Änderung erforderlich sein werde. Im entgegengesetzten Fall könnte die neue Version von „Sputnik“ jedoch in 45 Tagen serienreif sein. Bis zum 20. Februar 2022 können dann mehrere hundert Booster auf den internationalen Markt gebracht werden, so das Gamaleja-Institut abschließend.
Omikron war zuerst im Süden Afrikas entdeckt worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die B.1.1.529 genannte neue Coronavirus-Variante als „besorgniserregend“ ein. Auch die deutsche Regierung ist nach DPA-Informationen besorgt, dass die Corona-Impfstoffe dagegen weniger wirksam sein könnten. Welche genauen Auswirkungen die neue Variante hat, steht allerdings noch nicht fest.
Variante des Virusausbruchs - SNA, 1920, 29.11.2021
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