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Südafrikanische Ärztin: Omikron-Patienten weisen bislang milde Symptome auf

© AP Photo / Jerome DelayCovid-19-Testen in Johannesburg, Südafrika
Covid-19-Testen in Johannesburg, Südafrika - SNA, 1920, 28.11.2021
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Die Chefin des südafrikanischen Ärzteverbands, Angelique Coetzee, hat laut britischen Medien mitgeteilt, welche Beschwerden die in Südafrika aufgetauchte Corona-Variante Omikron bei Betroffenen hervorruft.
Laut Coetzee handelt es sich bislang nicht um schwere Fälle.
„Die Patienten klagen meist über Schmerzen im Körper und Müdigkeit, extreme Müdigkeit, und wir sehen das bei der jüngeren Generation, nicht bei den älteren Menschen“, sagte sie gegenüber dem Sender BBC. Dabei sei die Rede hier nicht von Patienten, die direkt in ein Krankenhaus eingeliefert und aufgenommen werden könnten.
Die Ärztin betone jedoch, dass sich die Untersuchungen zu dieser Variante noch in einem sehr frühen Stadium befänden.
Coronavirus (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.11.2021
Virologe über die neue Corona-Variante Omikron: Sie ist recht konkurrenzfähig
Der Zeitung „The Telegraph“ teilte Coetzee mit, sie sei Anfang November auf ungewöhnlich milde Covid-19-Symptome mehrerer junger Leute aufmerksam geworden: Diese hätten unter starker Müdigkeit gelitten. Keiner von diesen Patienten habe sich über Geschmacks- oder Geruchsverlust beschwert. Etwa die Hälfte von ihnen sei nicht geimpft gewesen. Damals habe sie die Möglichkeit einer neuen Virusvariante in Betracht gezogen und schließlich den nationalen Impfstoff-Beratungsausschuss informiert.
Die Patienten hätten keine Vorerkrankungen gehabt, betonte Coetzee. Sie mache sich jedoch Sorgen, dass die neue Variante ältere, vor allem ungeimpfte Menschen mit Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Herzkrankheiten viel härter treffen könnte.
Virus (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.11.2021
WHO stellt Hypothese zu Ursprung der Omikron-Virusvariante auf
In Südafrika sind etwa 24 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Dabei machen die Menschen im Alter von über 65 Jahre etwa sechs Prozent der Bevölkerung aus.
Die Omikron-Variante (B.1.1.529) war zuerst im südlichen Afrika nachgewiesen worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sie als „besorgniserregend“ ein. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte.
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