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Heil: Rentenerhöhung in Deutschland dürfte geringer ausfallen

© CC0 / Alexas_Fotos / pixabayPensionskluft (Symbolbild)
Pensionskluft (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.11.2021
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Die für das nächste Jahr geplante Rentenerhöhung für rund 21 Millionen Menschen in Deutschland soll laut dem geschäftsführenden Bundesarbeitsminister Hubertus Heil etwas geringer ausfallen als erwartet. Grund dafür ist, dass die Ampel-Koalition zum Ausgleich für die Rentengarantie wieder den Nachholfaktor einführen will.
Noch Anfang November hatte es geheißen, dass die Renten im nächsten Juli in Westdeutschland um 5,2 Prozent – und damit so stark wie seit fast 40 Jahren nicht mehr – steigen könnten. Doch die Ampel-Koalition tritt nun auf die Bremse, wie die DPA berichtet.
„Prognostiziert waren 5,2 Prozent. Jetzt erwarte ich, dass die Renten in Deutschland ab Juli 2022 um 4,4 Prozent steigen“, sagte Hubertus Heil der „Bild am Sonntag“. „Das ist immer noch sehr ordentlich“, betonte der SPD-Politiker.
Grund dafür sei, dass die Ampel-Koalition wieder den Nachholfaktor einführen wolle, den der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) als Bundesarbeitsminister in der Finanzkrise 2008 zum Ausgleich für die Rentengarantie eingeführt hatte. Die große Koalition setzte den Nachholfaktor 2018 aus.
Geld (Archiv) - SNA, 1920, 02.11.2021
Renten in Deutschland steigen 2022 voraussichtlich um mehr als 5 Prozent
Die Rentengarantie sorgt dafür, dass bei sinkenden Löhnen in einer Krise nicht auch die Renten gekürzt werden müssen. Wenn die Löhne wieder steigen, soll der Nachholfaktor dafür sorgen, dass die nicht umgesetzte Rentenkürzung rechnerisch ausgeglichen wird.
In diesem Jahr hatte die Corona-Pandemie die Rentnerinnen und Rentner laut DPA-Informationen um eine deutliche Steigerung gebracht. Im Westen gab es eine Nullrunde, in Ostdeutschland ein Plus von 0,72 Prozent. Grund war der konjunkturbedingte Einbruch der Beitragseinnahmen.
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