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Warnung vor der „Klima-Hysterie“: Wissenschaftliche Bedeutung von CO2 „noch nicht geklärt“

CO2 - SNA, 1920, 27.11.2021
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Während Klimaforscher, die Grünen und der UN-Weltklimarat immer wieder vor der drohenden Erderwärmung und „Klima-Katastrophe“ warnen, scheint es dabei trotz allem weiterhin wissenschaftliche Fragezeichen zu geben. „Mehr CO₂ in der Luft treibt keinen Klimawandel voran“, so ein aktueller Aufsatz, der sich auf andere Forscher beruft.
Der Soziologe und kritische Beobachter der aktuellen Zeit, Helmut Böttiger, erklärte bereits in einem früheren SNA-Interview, warum er kein Freund der Klima-Bewegung „Fridays for Future“ sei. Dabei warnte er vor einer zu großen Hysterie in Gesellschaft und Wissenschaft, was Fragen zum angeblich menschengemachten Klimawandel angeht und der Rolle dabei von Kohlenstoffdioxid CO₂.
Für Böttiger sind diese Fragestellungen nämlich wissenschaftlich überhaupt noch nicht abschließend geklärt, wie er auch jüngst in einem aktuell verfassten Aufsatz behauptet. Dieser Text liegt der SNA-Redaktion vor.
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Darin schreibt der Autor, der sich auf Erkenntnisse wissenschaftlicher Publikationen und Studien aus Deutschland und den USA beruft:

„Obwohl CO₂ in der Atmosphäre zwischen 1940 und 1970 drastisch zunahm, wurde es in den Jahren deutlich kälter, so dass die Medien um 1974 vom Kommen einer neuen Eiszeit sprachen. Seit Mitte der 1970er Jahre änderte sich das Klima wieder, es wurde allmählich wärmer. Nun wurde die Zunahme an CO₂ in der Atmosphäre zur Hauptursache der erneute Erwärmung erklärt. Der einzige dafür angegebene Grund war eine gewisse statistische Parallele zwischen einem Anstieg der Erwärmung und der Zunahme von CO₂ in der Atmosphäre. Doch die darauf beruhenden Rechenmodelle konnten eine solche Parallele nicht bestätigen. Die damit errechneten Erwärmungsgrade für die Zukunft wurden trotz allerlei Anpassungsprozeduren später nicht gemessen.“

Dr. Helmut Böttiger
Soziologe und Autor

Gibt es tatsächlich Zusammenhang zwischen Wärme und CO2?

Im früheren Weltzeitaler des Cambrium habe es „wesentliche höhere CO₂-Anteile gegeben (sie sanken von damals sieben Prozent in der Erdatmosphäre kontinuierlich mit Schwankungen auf heute 0,04 Prozent), dabei war es zwar teilweise auch wärmer aber auch und über lange Zeiträume wesentlich kälter als heute. Ein CO₂-Einfluss ließ sich dabei auf die Wärmesituation der Erde nicht erkennen.“ Er betont:
„Ein physikalisch stichhaltiger Nachweis, dass die CO₂-Zunahme eine Klimaerwärmung bewirkt, ist bisher von den Verfechtern dieser Hypothese trotz Milliarden von Dollar und Euro an Forschungsgeldern nicht erbracht worden und wird aus mehreren Gründen wohl auch nicht erbracht werden können.“
Dafür gebe es einen Grund, den Professor Reimund Stadler vom Institut für Organische Chemie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz bereits im Dezember 1994 benannt habe. „Beim heutigen CO₂-Gehalt (0,038 Prozent), werden bereits 98,5 Prozent der für CO₂ absorbierbaren Strahlung (um die 15 µm) in der Atmosphäre absorbiert“, wird er zitiert. Die Folge sei:
„Mehr CO₂ absorbiert kaum noch mehr Strahlung und emittiert demnach auch nicht mehr. Diese Aussage wurde neuerdings mit exakten Messungen bestätigt.“
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Bei der angeblichen Klimawirksamkeit von CO₂ gehe es „um den Energiehaushalt der Atmosphäre. Die angebliche Gegen- oder Rückstrahlung der CO₂-Moleküle auf den Erdboden liefert keine zusätzliche Energie, die erwärmen könnte. Allenfalls würde dadurch die Abstrahlung minimal verzögert und zwar nur um Bruchteile von Sekunden.“ Außerdem sei die Temperatur allein keine „zureichende Messgröße“ für den Energiegehalt der Atmosphäre in Bodennähe.

Forscher widersprechen: „Mangelndes Verständnis der Prozesse“

Demgegenüber stehen Aussagen vieler Klimaforscher und Naturwissenschaftler weltweit. Diese schätzen im Gegensatz dazu CO₂ doch als bedeutenden, signifikanten Faktor ein, was Erderwärmung und die sogenannte „Klima-Katastrophe“ betrifft.
„Bei genauer Betrachtung folgt der CO₂-Anstieg dem Temperaturanstieg um ungefähr 1000 Jahre“, so ein wissenschaftlicher Beirat, online abrufbar unter „Klimafakten.de“:
„Obwohl dieses Phänomen schon vor mehr als zwanzig Jahren vorhergesagt wurde (Lorius et al. 1990), führt es bei vielen Menschen noch immer zu Überraschung und Verwirrung. Ist nun der Anstieg der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre eine Folge der Erderwärmung, oder ist umgekehrt die Erderwärmung eine Folge des CO₂-Anstiegs? Die Antwort lautet: Beides ist richtig.“
Weiter heißt es: „Wenn sich Ozeangebiete erwärmen, verringert sich generell die CO₂-Löslichkeit des Wassers (Martin et al. 2005). In der Folge entweicht mehr Kohlendioxid aus dem Ozean in die Atmosphäre. Der genaue Mechanismus, durch den die Tiefsee CO₂ abgibt, wird noch nicht ganz verstanden, doch man geht davon aus, dass er mit der vertikalen Vermischung des Wassers im Ozean zusammenhängt (Toggweiler 1999).“
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Sowie: „Das Ausgasen von Kohlendioxid aus dem Ozean hatte dann verschiedene Folgen: Erstens verstärkte der erhöhte CO₂-Gehalt der Atmosphäre die ursprüngliche Erwärmung. Der relativ schwache Erwärmungseffekt eines Milanković-Zyklus reicht nämlich nicht aus, um den extremen Temperaturwandel herbeizuführen, der erforderlich ist, um den Übergang von einer Eiszeit in eine Warmzeit zu bewirken (...) Zweitens verteilte sich das Kohlendioxid vom südlichen Ozean aus in der gesamten Erdatmosphäre, so dass sich mit zeitlicher Verzögerung auch nördlichere Gebiete erwärmten (Cuffey 2001). (...) Die Behauptung, die Verzögerung beim CO₂-Anstieg während prähistorischer Klimawandel-Phasen widerlege den Einfluss von CO₂ auf die Erderwärmung, zeugt also von einem mangelnden Verständnis der Prozesse, die von Milanković-Zyklen angetrieben werden.“

„Fehlberechnungen und falsche Annahmen“ – Böttiger

Böttiger argumentiert dagegen, schon allein die Berechnung eines „natürlichen Treibhauseffekts“ würde auf massiven Fehlannahmen bei der Errechnung einer durchschnittlichen Welt-Mitteltemperatur der Erde basieren. Laut ihm seien dies in erster Linie „falsche Berechnungsmethoden und überzogene willkürliche Annahmen.“ Er erinnert an folgenden Fakt aus der Biologie:
„Bekanntlich entnehmen Pflanzen der Atmosphäre CO₂, um ihre Lebenssubstanz als Kohlenhydrat aufzubauen. Davon ernähren sich Tiere und Menschen. CO₂ ist die wichtigste Pflanzennahrung. Sinkt der CO₂-Gehalt der Atmosphäre unter 0,018 Prozent ab, endet alles Leben auf der Erde.“
Nichtsdestotrotz warnt seit nunmehr Jahrzehnten auch der UN-Weltklimarat IPCC vor einer drohenden Erdwärmung und damit einhergehend vor katastrophalen Auswirkungen auf die globale Landwirtschaft oder auch auf Küstenstaaten, die durch ein angebliches Ansteigen der Weltmeere in der Zukunft bedroht sein könnten.

Wird einfach abgeschrieben?

Der Soziologe und Autor hält diese Aussagen und Prognosen für übertrieben und nicht verhältnismäßig, wie er bereits im Juli gegenüber SNA News kritisiert hatte. Der IPCC sei für ihn keine glaubhafte Institution, wenn wissenschaftliche Aussagen über Zukunft und Klima getroffen werden.

„Die Experten des IPCC schreiben ab, was ihnen vorgegeben wird“, verteidigte Böttiger seine ebenfalls diskussionswürdige Position in diesem älteren Interview. „Die Behauptungen basieren im Wesentlichen auf Modellen, die nicht stimmen. Doch es gibt hinreichend viele wissenschaftliche Beweise für die Unhaltbarkeit und Falschheit der CO₂-Behauptungen, auf die sich die Propagandisten des Klimaschutzes berufen. Nur werden die Kritiker eben nicht veröffentlicht.“

Der CO₂-Anstieg in der Atmosphäre scheine „eher die Folge der Erwärmung zu sein“, schreibt er weiter in seinem aktuellen Aufsatz.
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„In den Ozeanen ist 50-fach mehr CO₂ enthalten als in der Atmosphäre. Die CO₂-Aufnahme oder -Abgabe der Ozeane ist von der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre und von der Wassertemperatur abhängig. Bekanntlich nimmt ein Liter Wasser bei 0°C etwa 3,4 Gramm CO₂ auf, bei 20°C aber nur noch 1,7 g.“ Diesen Fakt könne jeder nachvollziehen, „wenn er zwei gleiche Sprudelflaschen, von denen die eine kalt, die andere warm ist, öffnet. Bei letzterer zischt das ausströmende CO₂ deutlich kräftiger.“
Daraus werde ersichtlich, „wie unsinnig es ist, durch Senkung des CO2-Eintrags den CO₂-Gehalt der Atmosphäre senken zu wollen. Lässt der Partialdruck von CO₂ in der Atmosphäre nach, gast der Ozean entsprechend CO₂ aus.“
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