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Explosion und Brand in russischer Sprengstofffabrik – zwei Verletzte

© SNA / Ilja Pitalew / Zur BilddatenbankEin Mitarbeiter der russischen Feuerwehr
Ein Mitarbeiter der russischen Feuerwehr - SNA, 1920, 27.11.2021
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In einer Sprengstofffabrik in der Stadt Dserschinsk im Gebiet Nischni Nowgorod rund 400 Kilometer östlich von Moskau ist es nach Angaben der lokalen Behörden am Samstagmorgen zu einer Detonation mit anschließendem Brand gekommen. Das regionale Gesundheitsministerium hat von zwei Verletzten berichtet.
Eine der Verletzten sei in einem mittelschweren Zustand in das regionale Verbrennungszentrum gebracht worden. Bei der anderen Verletzten handele es sich um eine Frau, die eine hypertensive Krise habe und ein lokales Krankenhaus eingeliefert worden sei, hieß es.
Nach Informationen der Stadtverwaltung wurde in einer der Betriebshallen die Feuermeldeanlage aktiviert, woraufhin mehrere Verpuffungen erfolgten.
87 Feuerwehrleute und 56 Mitarbeiter der Zivilschutzbehörde sowie insgesamt 38 Fahrzeuge würden bei den Löscharbeiten eingesetzt. Die Stadtbevölkerung sei nicht gefährdet, hieß es. Zu den Ursachen des Unfalls werde ermittelt.
Das Ermittlungskomitee hat angesichts des Brandes ein Strafverfahren eingeleitet.
Später teilte die Stadtverwaltung mit, dass der Brand gegen 11.50 Uhr Ortszeit (9:50 Uhr MEZ) lokalisiert worden sei. Um 12.04 Uhr Ortszeit (10.04 MEZ) sei das offene Feuer gelöscht worden. 88 Personen seien aus Sicherheitsgründen aus einem nahe stehenden Gebäude evakuiert worden.
Nach Angaben der regionalen Zivilschutzbehörde betrug die Brandfläche 55 Quadratmeter. Zuvor hatte die Stadtverwaltung eine Brandfläche von 900 Quadratmeter angegeben. Laut einem Sprecher des Zivilschutzes macht die gesamte Fläche des betroffenen Gebäudes 900 Quadratmeter aus.
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Nach Informationen der Notfalldienste kam es zu vier Detonationen in einem zweistöckigen Gebäude, wo der Explosivstoff Oktogen hergestellt wird. Das Gebäude sei teilweise eingestürzt. Anschließend sei es zu einem Brand gekommen.
Nach Angaben des Pressedienstes der Fabrik wurde ein Operativstab zur Ermittlung zu den Ursachen des Unfalls gebildet. Es gebe keine Todesopfer, zwei Personen seien medizinisch behandelt worden. Derzeit bestehe keine Gefahr für das Leben von Arbeitern des Betriebes und Stadtbewohnern.
Der Fernsehsender Ren TV veröffentlichte Aufnahmen, die die Folgen der Explosion zeigen sollen.
In der betroffenen Fabrik ist es nicht zum ersten Mal zu einer Explosion gekommen. Ende August 2018 hatte es in einer Halle für Minenentsorgung eine Detonation gegeben. Damals kamen sechs Menschen ums Leben, fünf weitere wurden verletzt. Eine Person erlag später ihren Verletzungen.
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Tote und Verletzte bei Explosion in russischer Sprengstoff-Fabrik
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