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PCR-Test und Quarantäne: Großbritannien verschärft wegen Omikron Einreiseregeln

© SNA / Justin Griffits-UilliamsDer britische Premierminister Boris Johnson (Archivfoto)
Der britische Premierminister Boris Johnson (Archivfoto) - SNA, 1920, 27.11.2021
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In Großbritannien gelten nur noch wenige Corona-Maßnahmen. Angesichts der neu entdeckten Omikron-Variante hat die britische Regierung aber beschlossen, ihre Einreiseregeln für Ankommende aus aller Welt deutlich zu verschärfen.
Alle Einreisenden müssen am zweiten Tag nach ihrer Einreise einen PCR-Test machen und bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses in Quarantäne gehen, teilte der britische Premier, Boris Johnson, am Samstag mit. Das gilt unabhängig vom Impfstatus und muss nach drei Wochen überprüft werden.
Bislang mussten vollständig Geimpfte aus den meisten Ländern nur noch einen Schnelltest nach der Einreise machen, aber nicht mehr in Quarantäne gehen. Lediglich einige wenige Länder, mittlerweile auch viele afrikanische, stehen auf der sogenannten roten Liste. Rückkehrer aus diesen Ländern müssen sich in eine zehntägige Hotel-Quarantäne auf eigene Kosten begeben.
Nach mehreren anderen Ländern waren auch in Großbritannien am Samstag zwei Fälle der Omikron-Variante festgestellt worden. Die betroffenen Personen und ihre Haushalte befänden sich in Quarantäne, außerdem werde man in den Gegenden verstärkt testen, so der britische Gesundheitsminister Sajid Javid.
Behandlung von Covid-19-Patienten  - SNA, 1920, 27.11.2021
Erste zwei Fälle der Omikron-Virusvariante in Deutschland bestätigt
Trotz der sich zuspitzenden Lage führt die britische Regierung noch nicht ihren für den Notfall vorgesehenen „Plan B“ ein. Dieser sieht Impfnachweise bei Großveranstaltungen sowie die Empfehlung, von zuhause zu arbeiten, vor. Lediglich die Maskenpflicht in Innenräumen – etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften – soll wieder verschärft werden. Abgesehen davon bleibt es in Großbritannien zunächst trotz scharfer Einreiseregeln weiterhin dabei, dass im Inland kaum noch Corona-Maßnahmen gelten.
Omikron war zuerst im Süden Afrikas entdeckt worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die B.1.1.529 genannte neue Coronavirus-Variante als „besorgniserregend“ ein. Auch die deutsche Regierung ist nach DPA-Informationen besorgt, dass die Corona-Impfstoffe dagegen weniger wirksam sein könnten. Laut einem der Agentur vorliegenden internen Lagebericht ist unklar, ob die Wirkung von Impfstoffen herabgesetzt ist.Welche genauen Auswirkungen die neue Variante hat, steht allerdings noch nicht fest.
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