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Zehn Jahre Haft für Einschüchterung von Ärzten: Kanada will Impfgegner härter bestrafen

© REUTERS / CHRIS HELGRENImpfgegner protestieren vor dem Toronto General Hospital am 13. September 2021
Impfgegner protestieren vor dem Toronto General Hospital am 13. September 2021 - SNA, 1920, 27.11.2021
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Nach einer Welle der Schikane gegenüber Ärzten und Krankenpflegern während der Pandemie plant Kanada ein Gesetz, das die Strafen für die Teilnehmer der Anti-Impf-Demos verschärfen soll. Vor allem handelt es sich um Aktionen, die Krankenhäuser ins Visier nehmen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP.
Der kanadische Generalstaatsanwalt David Lametti hat demnach am Freitag ein Gesetz vorgestellt, das Proteste gegen Impfungen in Krankenhäusern und Kliniken strafbar machen soll.
Die vorgelegten Änderungen des Strafgesetzbuches sehen eine bis zu zehn Jahre lange Freiheitsstrafe für diejenigen vor, die den anderen den Zugang zu einer Gesundheitseinrichtung verwehren oder Mitarbeiter des Gesundheitswesens einschüchtern, um diese an der Ausübung ihrer Tätigkeit zu hindern. Der Gesetzentwurf muss noch vom Parlament verabschiedet werden.
Seit Mittwoch werden Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren gegen Covid-19 immunisiert, nachdem Ottawa den Pfizer/Biontech-Impfstoff für diese Altersgruppe zugelassen hatte.
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„Wir alle haben die Proteste während der Pandemie gesehen, selbst in dieser Woche“, sagte Lametti bei einer Pressekonferenz am Freitag. Er sprach von Covid-Leugnern, die „versuchen, Kinder davon abzuhalten, potenziell lebensrettende Impfstoffe zu erhalten“.
Der Generalstaatsanwalt kritisierte Teilnehmer der Proteste, die „unsere medizinischen Fachkräfte an vorderster Front, Betreuer und Patienten einschüchtern, schikanieren und behindern“. Das Vorgehen bezeichnete er als „abscheulich und inakzeptabel, insbesondere in einer Zeit, in der der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen wichtiger denn je ist“.
Die Nachrichtenagentur beruft sich auf eine Befragung des kanadischen Ärzteverbandes (Canadian Medical Association), die ergeben haben soll, dass drei von vier Ärzten „Einschüchterung, Mobbing und Belästigung am Arbeitsplatz“ erlebt haben. Jeder dritte habe angegeben, dass diese negativen Erscheinungen regelmäßig erfolgen.
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