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Gastgewerbe in Nöten: Drei Viertel der Weihnachtsfeiern in Norddeutschland abgesagt

© SNA / Maxim Bogodwid / Zur BilddatenbankStadt Colmar in Elsass, Frankreich (Archiv)
Stadt Colmar in Elsass, Frankreich (Archiv)  - SNA, 1920, 27.11.2021
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Angesichts der steigenden Corona-Zahlen streichen Unternehmen und Privatleute in Deutschland ihre Weihnachtsfeiern. Nach Schätzung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) sind rund 75 Prozent der Weihnachtsfeiern im Norden schon abgesagt. Die Branche beklagt bundesweit massive Umsatzeinbußen.
Zuerst hätten Firmen ihre Weihnachtsfeiern gestrichen, dann auch immer mehr Privatleute, sagte Schleswig-Holsteins Dehoga-Präsident Axel Strehl in Ahrensburg der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist natürlich fatal.“
Für Landgasthöfe etwa seien November und Dezember die Hauptsaison. Einige Gastwirte könnten eventuell ein paar Prozent wettmachen mit einem Abholservice. „Aber was jetzt verloren geht, bekommen sie nie ausgeglichen.“ Die Branche sei in dieser Corona-Zeit stark gebeutelt, sagte Strehl weiter. Glücklicherweise halte sich die Zahl der Betriebe, die aufgeben mussten, noch in Grenzen. „Ganz entscheidend wird, wie sich die nächsten Wochen entwickeln.“
Kap Kaptchik auf der Krim - SNA, 1920, 18.06.2021
Wegen Bundesnotbremse: Deutliche Umsatzeinbrüche im Gastgewerbe
Der Bundesverband hatte zuvor erhebliche Umsatzverluste des Gastgewerbes durch neue Corona-Regeln beklagt und ein Rettungspaket für die Branche gefordert.
Dehoga-Präsident Guido Zöllick lobte am Dienstag in Berlin, dass im zweiten Lockdown die Politik der notleidenden Branche wirksame Unterstützung geleistet habe. Betriebe, die jetzt wieder geschlossen würden, bräuchten wirksame Überlebenshilfen. Aber auch in geöffneten Betrieben sei die Lage durch massenhafte Stornierungen fatal.
„Wir fordern ein Rettungspaket, das die Verbesserung der Corona-Hilfen für alle betroffenen Unternehmen beinhaltet, die Fortgeltung aller Corona-Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld sowie die Entfristung der Mehrwertsteuersenkung für Speisen mit Einbezug der Getränke“, sagte Zöllick. Um eine Pleitewelle zu vermeiden und Mitarbeiter zu halten, sei es wichtig, jetzt zukunftssichernde und ausreichende Corona-Hilfen für die Branche auf den Weg zu bringen.
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