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45 Prozent der Deutschen gegen Aufnahme von Belarus-Migranten

© SNA / Viktor Tolochko / Zur BilddatenbankMigranten aus Nahost in Logistikzentrum in Belarus
Migranten aus Nahost in Logistikzentrum in Belarus - SNA, 1920, 27.11.2021
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Die Idee, die an der Grenze zwischen Belarus und der EU festsitzenden Migranten nach Deutschland zu lassen, findet bei den Deutschen keine Mehrheit. Fast die Hälfte der Bundesbürger lehnt dies ab, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt. Ältere Menschen zeigen am wenigsten Bereitschaft zur Aufnahme der Flüchtlinge.
In der repräsentativen Umfrage, die YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur durchführte, sprachen sich 45 Prozent der Befragten dagegen aus, einen Teil der in Belarus gestrandeten Migranten nach Deutschland einreisen zu lassen, um dann hierzulande zu prüfen, ob sie schutzberechtigt sind.
Lediglich neun Prozent waren bereit, diesen Menschen in Deutschland ein Asylverfahren zu ermöglichen – ohne die Aufnahme mit Bedingungen zu verknüpfen, berichtet die DPA. 21 Prozent der Deutschen wären nur dann für eine Einreise nach Deutschland, wenn auch andere EU-Staaten bereit wären, Asylbewerber aus dieser Gruppe ins Land zu lassen.
Alesander Lukaschenko in der Notunterkunft neben dem Grenzübergang Brusgi  - SNA, 1920, 26.11.2021
2000 Menschen – „kein großes Problem“: Lukaschenko ruft Deutschland zur Aufnahme von Migranten auf
Weitere 18 Prozent der Befragten wollen nur Flüchtlinge von der polnisch-belarussischen Grenze aufnehmen, die aus Kriegsgebieten stammen. Sieben Prozent der Umfrageteilnehmer äußerten keine klare Meinung.
Am stärksten ist die Bereitschaft zur Aufnahme von Menschen, die in Belarus gestrandet sind, bei Menschen unter 30 Jahren und den Anhängern der Grünen. Am wenigsten Unterstützung findet diese Idee unter Wahlberechtigten im Alter zwischen 40 und 70 Jahren sowie unter Menschen, die bei der letzten Bundestagswahl ihr Kreuz bei der AfD gemacht haben.
Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, hatte am Freitag an die Bundesrepublik appelliert, die Migranten, die seit Wochen an der Grenze zu Polen ausharren, bei sich aufzunehmen. Die EU wirft Lukaschenko vor, gezielt Menschen aus Krisenregionen wie dem Irak, dem Jemen, Syrien oder Afghanistan mit Visa und Flügen anzulocken und dann an die EU-Außengrenze bringen zu lassen. Minsk weist dies zurück.
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