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Ungarns Außenministerium dankt Russland für Erdgas und lebensrettenden Impfstoff

© CC0 / RGY23 / PixabayUngarische Flagge (Symbolbild)
Ungarische Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.11.2021
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Der ungarische Außenminister, Peter Szijjarto, hat das Jahr 2021 als eines der erfolgreichsten bei der Zusammenarbeit Ungarns und Russlands bezeichnet. Die neuen Gas-Verträge zwischen den beiden Ländern sind demnach ebenso ein Grund für den Erfolg wie die Lieferungen des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V an die Ungarn.
Das laufende Jahr sei ein „ganz besonders erfolgreiches und gelungenes Jahr“ in den Beziehungen Ungarns und Russlands, sagte Außenminister Szijjarto in der Vollversammlung der interministeriellen Kommission für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. „Als Bestätigung dient die Tatsache, dass wir aus Russland sowohl ein Vakzin, das Leben rettet, als auch Brennstoff, das lebensrettende Erdgas, erhalten haben.“
Ungarn ist das erste Mitgliedsland der Europäischen Union, das den Impfstoff Sputnik V zum Schutz gegen das Coronavirus zugelassen hat. Offiziellen Angaben zufolge weist das russische Vakzin im Vergleich zu fünf weiteren in Ungarn eingesetzten Präparaten die größte Wirksamkeit gegen den tödlichen Verlauf einer Corona-Erkrankung auf, ermittelt anhand der Daten von 3,7 Millionen Geimpften.
Impfung mit Sputnik V  - SNA, 1920, 25.11.2021
Sputnik V zeigt in Ungarn Wirksamkeit von 85,7 Prozent – RDIF
Neben der Kooperation im medizinischen Bereich verbinden auch langjährige Handelsbeziehungen im Energiesektor die beiden Länder. Ende September schloss die ungarische Regierung neue Bezugsverträge mit dem russischen Energiekonzern Gazprom ab. Demnach hat sich das russische Unternehmen für die nächsten 15 Jahre verpflichtet, 4,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr an Ungarn zu liefern.
Die Lieferung soll auf zwei Wegen erfolgen: 3,5 Milliarden Kubikmeter Brennstoff gelangen über die Schwarzmeer-Pipeline Turkish Stream und weiter über Serbien nach Ungarn; eine Milliarde Kubikmeter Erdgas werden über Leitungen via Österreich transportiert. Somit profitieren neben Ungarn auch Serbien und Österreich vom russischen Pipeline-Gas – als Transitländer.
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