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Schweres Unglück im russischen Bergwerk – Überlebender gefunden

© SNA / Ermittlungskomitee / Zur BilddatenbankNach schwerem Unglück im russischen Bergwerk "Listwjaschnaja"
Nach schwerem Unglück im russischen Bergwerk Listwjaschnaja - SNA, 1920, 26.11.2021
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Nach dem schweren Unglück in einem russischen Kohlebergwerk im Westen Sibiriens mit vielen Toten ist ein Mensch lebend unter Tage gefunden worden. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte der Gouverneur des Gebiets Kemerowo, Sergej Ziwiljow, am Freitag auf dem Nachrichtenkanal Telegram mit.
Bei dem Überlebenden handelt es sich um einen Arzt des Zivilschutzdienstes. Er habe es am Freitag an die Oberfläche der Grube geschafft und ein Hilfesignal abgegeben. Er befindet sich derzeit in einem mittelschweren Zustand und sei außer Lebensgefahr.
Die Behörden gingen zuvor davon aus, dass keine Chance mehr besteht, Vermisste lebend zu finden. Die Zahl der Toten war deshalb mit insgesamt 52 angegeben worden. Aktuellen Angaben zufolge gibt es 51 Opfer, darunter fünf Rettungskräfte.
In dem Bergwerk „Listwjaschnaja“ im Kusnezker Kohlebecken (Kusbass) im Westen Sibiriens hatte sich am Donnerstagmorgen eine Explosion ereignet. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich nach Angaben der regionalen Behörden 285 Menschen in der Grube auf, 239 Arbeiter konnten gerettet werden. 49 Menschen, darunter elf Zivilschützer, werden in Krankenhäusern behandelt, niemand von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Die Ursache der Explosion ist noch unklar.
Am Freitag wurden dem Gouverneur zufolge die Leichen von drei Bergleuten und drei Rettern aus dem Schacht gehoben. Experten rechnen damit, dass es wegen Explosionsgefahr Tage dauern könnte, bis alle Toten aus der Grube geborgen werden. Laut Zivilschutzminister Alexander Tschuprijan sollten Luftproben unter Tage genommen werden, um festzustellen, ob weiter Explosionsgefahr drohe. Der Gouverneur ordnete eine Überprüfung aller Bergwerke in der Region an und setzte eine dreitägige Trauer an.
Laut dem russischen Ermittlungskomitee wurden bereits der Bergwerksdirektor, sein Stellvertreter und ein Abteilungsleiter in Gewahrsam genommen. Außerdem wurde gegen zwei staatliche Experten, die die Berggrube erst vor einer Woche überprüft hatten, ein Strafverfahren wegen Fahrlässigkeit eingeleitet.
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