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Putin wirbt weiter für friedliche Lösung des Karabach-Konflikts - Treffen mit Paschinjan und Alijew

© SNA / Pressestelle des Präsidenten Aserbaidschans  / Zur BilddatenbankKarabach-Konflikt: Krisengespräch der Präsidenten Russlands und Aserbaidschans sowie des Regierungschefs Armeniens, Wladimir Putin (l.), Ilcham Alijew (r. im Vordergrund) und Nikol Paschinjan. Sotschi, 26. November 2021
Karabach-Konflikt: Krisengespräch der Präsidenten Russlands und Aserbaidschans sowie des Regierungschefs Armeniens, Wladimir Putin (l.), Ilcham Alijew (r. im Vordergrund) und Nikol Paschinjan. Sotschi, 26. November 2021 - SNA, 1920, 26.11.2021
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Nach den jüngsten Gefechten mit mehreren Toten an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan hat der russische Präsident, Wladimir Putin, die beiden Länder erneut zu einer friedlichen Lösung des Konflikts aufgerufen.
„Leider gibt es immer noch Opfer“, sagte Putin am Freitag im Schwarzmeer-Kurort Sotschi in einem Krisengespräch mit Aserbaidschans Präsident, Ilham Alijew, und Armeniens Regierungschef, Nikol Paschinjan.

Dreistündige Gespräche in Sotschi

Während der dreistündigen Unterredung erörterten die Politiker die Lage in der Konfliktzone Bergkarabach und Möglichkeiten einer Regelung. Die von Russland initiierten Gespräche galten dem ersten Jahrestag der Unterzeichnung eines Abkommens über die Feuereinstellung zwischen Armenien und Aserbaidschan.
Putin lobte Alijews und Paschinjans Bestreben nach einer Normalisierung der Lage. „Auch Russland ist daran interessiert, denn wir sind Nachbarn und haben einen hohen Warenumsatz miteinander“, sagte der russische Präsident. Er dankte seinen Gesprächspartnern für ihren Besuch in Russland und bewertete das Treffen als äußerst konstruktiv. Das Karabach-Problem sei tiefgreifend analysiert worden.

Gemeinsame Abschlusserklärung

Im Anschluss an die Verhandlungen gaben Putin, Alijew und Paschinjan eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie die „Treue zur weiteren schrittweisen Erfüllung und bedingungslosen Einhaltung aller Bestimmungen der am 9. November 2020 und am 11. Januar 2021 ausgehandelten Vereinbarungen“ bekräftigt haben.
Die Seiten einigten sich darauf, die aus den oben genannten Dokumenten resultierenden Vereinbarungen so schnell wie möglich restlos zu realisieren. Verwiesen wurde auf den „wichtigen Beitrag des russischen Friedenskontingents zur Stabilisierung der Lage und zur Gewährleistung der Sicherheit in der Region“.
Der armenische Premierminister Nikol Paschinjanund der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew bei einer Sitzung des Rates der Staatschefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) am 11. Oktober 2019 - SNA, 1920, 20.11.2021
Erneut Spannungen in Grenzgebiet Armenien/Aserbaidschan: Treffen von Paschinjan und Alijew geplant

Konflikt um Bergkarabach

Seit dem jüngsten Krieg um die umkämpfte Region Bergkarabach im vergangenen Jahr kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen an der Grenze. Im Herbst 2020 hatte Aserbaidschan in einem kurzen Krieg große Teile Bergkarabachs zurückerobert. Bei den Kämpfen wurden auf beiden Seiten insgesamt etwa 6000 Menschen getötet. Der Waffenstillstand zwischen Aserbaidschanern und Armeniern wird von einem etwa 2000 Mann starken russischen Friedenskontingent überwacht.
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